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Landesliga Südwest

08.11.2019

Den SV Mering plagen große Sorgen

„Da geht’s lang“, scheint Merings Trainer Ajet Abazi hier anzudeuten. Der MSV-Coach und Teammanager Christian Richter (rechts) müssen vor dem Gastspiel am Samstag in Garmisch-Partenkirchen aber improvisieren – schließlich gibt es einige Ausfälle zu beklagen.
Bild: Rudi Fischer

Trotz etlicher Ausfälle tritt das Team von Trainer Ajet Abazi die Fahrt ins Werdenfelser Land mit einigem Selbstbewusstsein an.

Seit nunmehr vier Spielen warten die Fußballer des SV Mering auf einen Sieg, die beiden letzten Partien gingen dabei verloren. Und nun steht ein weiteres schweres Auswärtsspiel an: Am Samstag ab 15 Uhr geben die Meringer unter dem Zugspitzmassiv beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen ihre Visitenkarte ab. Allerdings ist der MSV dabei alles andere als in Besetzbesetzung – und dennoch gibt sich die Truppe von Trainer Ajet Abazi selbstbewusst.

Mering beklagt eine ganze Reihe von Ausfällen

Wenn sich am Samstag um 11.30 Uhr der Bus vom Meringer Sportgelände aus in Richtung Werdenfelser land in Bewegung setzt, dann werden auch drei Spieler des SV Mering II mit an Bord sein: Maximilian Kless, Noah Rech und Torhüter Simon Kratzer füllen den Kader auf, der durch Verletzung, Krankheit und Sperren dezimiert wurde. Jeton Abazi ist nach seiner Roten Karte gegen Neuburg gesperrt, Lukas Kristen hat gerade erst wieder mit dem Lauftraining begonnen und ist noch längst nicht bereit für einen Einsatz, Alex Reich ist verletzt und Moritz Neumann ist beruflich verhindert. Zudem sind einige andere Akteure angeschlagen oder grippegeschwächt und deren Einsatz höchst unwahrscheinlich. Welche Spieler betroffen sind, das wollte Trainer Abazi nicht verraten.

Chancenverwertung muss besser werden

Dennoch gibt sich der Coach selbstbewusst. „Wir wollen da unten was holen und ich denke, dass die Spieler, die nicht zu oft zum Einsatz gekommen sind und nun von Anfang an spielen werden, richtig heiß auf ihren Euinsatz sind“, meinte der 43-Jährige. Trotz der jüngsten Niederlagen habe man ja nicht schlecht gespielt, ließ Ajet Abazi wissen – nur die Chancenverwertung sei eher mangelhaft. „Das ist gerade unser Manko und vielleicht müssen wir uns das fehlende Quäntchen Glück auch erarbeiten“, so Abazi.

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Das Spiel könnte in jedem Fall ein richtungsweisendes für den MSV sein. Gewinnt man unter der Zugspitze, dann wäre man mit Garmisch punktgleich und im erweiterten Verfolgerfeld. Verliert man, dann hätte man fürs Erste den Kontakt zum oberen Drittel verloren und wäre im Niemandsland der Tabelle.

Die weiteren Spiele Ichenhausen – Egg, Illertissen II – Kaufbeuren, Neuburg – Memmingen II, Durach – Gundelfingen (alle Samstag, 14 Uhr); Kempten – Jetzendorf (Samstag, 14.30 Uhr); Ehekirchen – Sonthofen (Sonntag, 14 Uhr), Bad Heilbrunn – Geretsried (Sonntag, 14.15 Uhr); Gilching – Olching (Sonntag, 15 Uhr).

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