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Handball Bayernliga

11.11.2019

Den TSV Friedberg verlassen die Kräfte

Torhüter Benjamin von Petersdorff war lange ein großer Rückhalt seiner Mannschaft. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass der TSV Friedberg bei der DJK Waldbüttelbrunn mit 24:29 den Kürzeren zog.
Bild: Christian Kolbert

Erst in den letzten sechs Minuten wird die Friedberger 24:29-Niederlage bei der DJK Waldbüttelbrunn besiegelt.

Mit einer Niederlage kehrten die Friedberger Handballer aus Waldbüttelbrunn zurück. Beim 24:29 (13:12) waren die Handballer aber bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz.

Personell hatten die Gäste einige Sorgen. Stefan Tischinger fehlte aus beruflichen Gründen, Fabian Abstreiter und Stefan Knittl gingen angeschlagen in die Begegnung. Die Oberschenkelverletzung, die Abstreiter im letzten Training erlitten hatte, verhinderte seinen Einsatz nach der ersten Viertelstunde. Der gefährlichste Werfer im Friedberger Rückraum war in dieser Phase Manuel Scholz. Zudem verteidigte der TSV ausgezeichnet und hatte in Benjamin von Petersdorff einen gut aufgelegten Keeper. Er wehrte viele freie Bälle abwehren und sorgte dafür, dass seine Farben in der ersten Hälfte leichte Vorteile hatten.

Friedberg kann das Niveau nicht halten

Zwar konnte der TSV das hohe Niveau nach dem frühen 6:2 nicht ganz halten. Aber über ein 7:5 retteten die Friedberger ein 13:12 in die Halbzeitpause.

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Nach und nach schwanden aber diese Vorteile für den TSV. Jetzt agierten die Handballer bei eigenem Ballbesitz zu statisch. Gegen die aggressive Waldbüttelbrunner Abwehr fehlte das Tempo, zudem machte der TSV zu viele einfache Fehler. Besonders nach dem 16:16 hatten es die Gäste schwer. In den folgenden acht Minuten gelang ihnen kein Treffer, viele Gegentore fielen nach leichten Ballverlusten.

Doch die 6:0-Abwehr hielt immer gut dagegen. Auch das Friedberger Tempospiel funktionierte. Nach dem 16:20 machte zudem György Szouszki viel Betrieb auf der Mitte. Seine Zweikampfstärke sorgte für viele gute Aktionen, der Ungar machte vier Treffer. So kämpfte sich Friedberg zurück.

Letztlich fehlen Kraft und Konzentration

Die Quote der Ballverluste sank, die Gäste spürten, dass dieses Spiel noch nicht entscheiden war. Und als Timo Riesenberger knapp fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 23:23 geschafft hatte, war wieder alles drin.

In den letzten Minuten fehlte es bei den Friedbergern dann aber an der Konzentration im Angriff. Nur noch ein Treffer gelang, gleich fünf Gegentore am Stück in gut 180 Sekunden entschieden die Begegnung. So verlor Friedberg das zweite Auswärtsspiel in Folge. Nach dem 24:29 bleiben die Handballer auf Rang neun.

Friedberg Dorsch; v: Petersdorff; Okyere; Hrgic; Knittl (5/4); Szouszki (4); Tomic (3); Kaulitz (1); Müller; Riesenberger (5); Abstreiter; Scholz (5); Prechtl (1).

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