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Ringen

11.09.2019

Der Auftakt ist dem TSC Mering gelungen

Luca Gelb (rotes Trikot) vom TSC Mering schaffte zum Saisonauftakt gegen den SC Anger II einen Schultersieg.
Bild: Matthias Biallowons

Mering gewinnt den ersten Kampf beim SC Anger II sicher mit 21:11. Auch der neue Trainer überzeugt auf der Matte. Nun geht’s gegen Kempten.

Mit zwei Punkten im Gepäck kehrten die Ringer von ihrem Auswärtskampf beim SC Anger II zurück. Bereits nach dem Wiegen sahen die Verantwortlichen gute Chancen für einen Sieg. Und sie sollten Recht behalten. „Das war ein perfekter Saisonauftakt. Besser hätte es kaum laufen können“, freute sich der zweite Vorsitzende und Trainer Korbinian Krupna.

Mering ist früh deutlich vorne

Im Fliegengewicht überzeugte Simon Sausenthaler auf ganzer Linie. Seinen Gegner Paul Hogger beherrschte er zu jeder Zeit und siegte nach vier Minuten überlegen. (Stand 4:0 für Mering). Im Schwergewicht machte Luca Gelb mit Stefan Berger kurzen Prozess: Nach einem Konter legte er seinen Kontrahenten in der ersten Minute auf die Schultern. (Stand 8:0). In der Klasse bis 61 Kilo war der TSC unbesetzt. Die Punkte gingen kampflos an die Gastgeber. (Stand 8:4). Bis 98 Kilo stellte auch Trainer Radoslaw Siejak sein Können unter Beweis. Nach kurzem Abtasten drehte der Pole auf und besiegte Lukas Koch mit 10:1 Punkten. (Stand 11:4). Einen spannenden und technisch hochklassigen Kampf auf Augenhöhe lieferten sich Momo Zeitler und Benedikt Schmid bis 66 Kilo im freien Stil. Die entscheidende Aktion zum 8:6-Sieg für Zeitler war kurz vor Schluss ein Beinangriff (Stand 12:4).

Gelungenes Comeback von Lukas Grundler

In der Klasse bis 86 Kilo griechisch-römisch hatte Niklas Guha mit Roman Koch einen unbequemen Gegner. Der Angerer agierte äußerst passiv. Guha ließ sich nicht beirren, marschierte permanent vorwärts und punktete aus der Bodenlage mit Durchdrehern und einem sehenswerten Ausheber zum 9:0-Sieg. (Stand 15:4). Ein wahres Punktefestival zeigten Benedikt Rieger und Franz Fröhlich bis 71 Kilo griechisch-römisch, wobei der Angerer am Ende mit 18:8 die Oberhand behielt (Stand 15:7). Keine Chance ließ Bartosz Sofinski seinem Kontrahenten bis 80 Kilo Freistil. Mit ausgefeilter Technik sammelte er Punkt für Punkt und besiegte Franz Krammer überlegen mit 16:0. (Stand 19:7). Bis 75 Kilo Freistil feierte Lukas Grundler nach langjähriger Mattenabstinenz sein Comeback. Doch mit Markus Fürmann bekam der Freistilspezialist den wohl stärksten Angerer vorgesetzt. Dem bot er Paroli und hielt den Kampf bis in die zweite Runde offen, ehe eine Unachtsamkeit die Schulterniederlage besiegelte. (Stand 19:11). Im letzten Kampf des Abends bis 75 Kilo im klassischen Stil besiegte Nico Winter Franz Kern souverän mit 8:2 nach Punkten und machte den 21:11-Sieg perfekt.

Nun steht das Derby an

„Die Mannschaft hat sich sehr gut vorbereitet und gezeigt, wie heiß sie auf die Saison sind. So kann es weitergehen“, lobte Krupna. Mit diesem Erfolg im Rücken können die Meringer am Samstag entspannt in das Duell mit dem SV 29 Kempten gehen. Im ersten Heimkampf empfangen die Ringer von der Paar die Allgäuer um 19.30 Uhr in der Meringer Mehrzweckhalle. Bereits um 18.30 Uhr kämpft die Jugend ebenfalls gegen Kempten.

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