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Kreisliga Ost

07.04.2019

Der BC Rinnenthal kommt unter die Räder

Gerade noch kann hier Rinnenthals Patrick Treffler gegen Maximilian Schmuttermair stören, der BC Rinnenthal aber verlor gegen Aichach mit 2:5.

Bitteres 2:5 im Derby gegen den BC Aichach. Drei Gegentore in fünf Minuten. Auch Spitzenreiter TSV Friedberg patzt zu Hause gegen den TSV Firnhaberau.

Das waren Resultate, die man bei den beiden Friedberger Vereinen in der Kreisliga Ost sicher nicht erwartet hatte. Der BC Rinnenthal kam zu Hause gegen Aichach mit 2:5 unter die Räder und auch der TSV Friedberg leistete sich eine 1:3-Heimniederlage gegen Firnhaberau.

Rinnenthal – BC Aichach 2:5 Nur zu Beginn des Spiels waren die Hausherren gefährlich, doch Graf und Zeug vergaben ihre Chancen leichtfertig. Die Kreisstädter wurden danach immer besser und knackten die BCR-Abwehr ein ums andere Mal. Es dauerte bis zur 39. Minute, ehe Aichach das 1:0 erzielte – Maximilian Schmuttermair traf aus kurzer Distanz. Damit nahm das Unheil für den BCR seinen Lauf: In der 42. und 44. Minute führten katastrophale Abwehrfehler der BCR-Hintermannschaft zum 2:0 und 3:0 durch Schmuttermair und Tischner zur 3:0-Halbzeitführung der Gäste.

Rinnenthal läuft in Konter

Beide Male war der BCR in Konter gelaufen. Wer dachte, dass es beim BCR nach dem Seitenwechsel besser werden würde, wurde enttäuscht. Viele Abwehrfehler ermöglichten Aichach immer wieder Chancen und im Sturm vertändelten die Hausherren die wenigen sich bietenden Chancen leichtfertig. Die Gäste blieben das bessere Team und nach 62 Minuten machte Wehren mit dem 4:0 endgültig alles klar – allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Nach Gelb-Rot für Aichachs Leon Fischer war Aichach auch zu Zehnt das bessere Team und kam in der 77. Minute zum 5:0 durch Marcus Wehren. Der BCR war in allen Belangen unterlegen. Es fehlte der nötige Einsatz und die Abwehrleistung war desolat. Die beiden Tore von Markus Roppel (82. Und 85.) waren für den BCR nur noch Ergebniskosmetik. (mapf)

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BCR Fuhrmann, Zeug, Schlatterer (46. Losert), Greinbold, (46. Raabe), Treffler, Oswald, Graf (78. Reisinger), Demel (60. Engl), Reisinger, Bradl, Roppel – Tore 0:1 (39.), 0:2 Schmuttermair (43.), 0:3 Tischner (44.), 0:4 Wehren (62.), 0:5 Wehren (77.), 1:5 Roppel (82.), 2:5 Roppel (85.) – Zuschauer 150 – Schiedsrichter Luca Riedl (Neuburg) – Gelb-Rot Fischer (BC Aichach/70.)

TSV Friedberg - TSV Firnhaberau 1:3 Der Lokomotive des Aufstiegszuges des TSV Friedberg ist der Dampf ausgegangen. Nach der unerwarteten 1:3-Heimniederlage gegen den Mitaufsteiger TSV Firnhaberau hat die Dabestani-Elf nach der Winterpause nur zwei von möglichen neun Punkten geholt. Ein Glück, dass auch die Konkurrenz im Rennen um die Meisterschaft derzeit schwächelt. Gegen Firnhaberau konnte der Tabellenführer nicht überzeugen. Er verschlief buchstäblich die ersten neun Minuten und lag prompt auf dem äußert holprigen Stadion-Rasen durch Tore von Schaller und Goldner mit 0:2 im Rückstand. Die Augsburger Vorstädter standen gut, kämpften vorbildlich und kauften der Dabestani-Elf humorlos den Schneid ab. Der Anschlusstreffer durch Simon Bunk nach einer Bilderbuch-Kombination schien aus Friedberger Sicht alles wieder ins richtige Licht zu rücken.

Sturmlauf bringt nichts ein

Ein Sturmlauf nach der Pause aber brachte keinen weiteren Treffer. Nicht zuletzt, weil der Gäste-Hüter Manuel Häusler sich in einer Topform präsentierte. Und wie es halt oft so ist: Mitten in die Drangperiode der Platzherren mit guten Chancen versetzte Firnhaberau durch Goldner dem TSV 1862 nach einem harmlos scheinenden Einwurf den endgültigen K.-o.-Schlag. Coach Ali Dabestani war merklich angefressen. (pt).

Friedberg Zimmermann, Bytyqi, Boser, Pietruska, Rajc (16. Baur), Bülles (53. Winter), Bunk, Franz, Kain (14. Bür), Bamario, Pfeifer. – Tore 0:1 Schaller (5.), 0:2 Goldner (9.); 1:2 Bunk (40.); 1:3 Goldner (85.). – Zuschauer 80 – Schiedsrichter Andreas Mayr (Fürstenfeldbruck).

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