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Fußball-Bezirksliga

11.04.2015

Der Erste erwartet den Zweiten

Fußballkunst, gepaart mit Kampfkraft beweisen müssen die Kissinger (am Ball Fränki Rajc), wenn am Sonntag Türkspor Augsburg gastiert.
Bild: Peter Kleist

Türkspor Augsburg gastiert am Sonntag um 15 Uhr in Kissing. Bereits am heutigen Samstag ist der TSV Friedberg in Bobingen gefordert. Stätzling in Königsbrunn

Der 23. Spieltag in der Bezirksliga Süd wird dominiert vom absoluten Topspiel, das am Sonntag in Kissing angepfiffen wird. Der Verfolger Türkspor Augsburg gastiert bei der Dreßler-Truppe. Auftakt ist allerdings schon am heutigen Samstag, denn da gastiert der TSV Friedberg in Königsbrunn.

TSV Bobingen – TSV FriedbergDas ist eine weitere Pflichterfüllung für den Tabellenletzten TSV Friedberg, der den Rest der Saison nutzen will, um sein zum Abstieg verdammtes Team für die neue Kreisliga-Saison zu stabilisieren. Die junge Truppe hat den Start nach der Winterpause relativ gut erwischt, gegen Neugablonz 1:1 gespielt und beim Tabellenführer Kissinger SC nur knapp mit 1:2 verloren. Auch das heutige Spiel beim Tabellendritten TSV Bobingen wird den Charakter einer Bewährungsprobe haben, um Selbstvertrauen zu gewinnen.

Die Truppe von Willi Gutia ist aber nur krasser Außenseiter, zumal sich die Bobinger keinen Ausrutscher erlauben dürfen, wenn sie noch um die beiden ersten Plätze mitspielen wollen. „Vielleicht haben wir Glück und nehmen etwas mit“, sagt Gutia, der für den Rest der Saison Dominik Bader ins Tor stellt, nachdem Gutmann verletzt ist. Fehlen wird Ivan Petrovic, der ein Spiel gesperrt ist, und auch Heckmeier kann nicht spielen. Dafür macht Neuzugang Fabi Frank sein erstes Pflichtspiel bei den Schwarz-Weißen. Anpfiff in Bobingen ist heute um 15.30 Uhr. (pt)

Kissinger SC – Türkspor AugsburgDie Verfolger dieses Spitzenduos sind zwar noch etwas auf Distanz, trotzdem kann und will sich sicherlich keines der beiden Teams eine Schwäche leisten: Die Aufstiegsplätze sind noch nicht gesichert. Es geht in dieser Partie, die um 15 Uhr angepfiffen wird, aber auch um das Prestige, um den vielleicht entscheidenden Vorsprung für die Meisterschaft. Darum ist zu erwarten, dass beide Mannschaften auf Sieg spielen werden.

„Es wird ein sehr, sehr schwieriges und hartes Spiel“, weiß Trainer Sören Dreßler. Da kämen sehr, sehr starke Einzelspieler, die individuelle Klasse auf jeder Position mitbringen. „Da müssen wir eine sehr gute Tagesform präsentieren, jeder muss sein Leistungsvermögen voll abrufen, über das er verfügt“, sagt der KSC-Trainer. Kissing will sich wie immer nicht am Gegner orientieren, sondern seine eigenen Qualitäten abrufen und umsetzen. „Wohl wissend, dass wir diesmal auch ein Stück weit auf die Gegenspieler schauen müssen“, so der Ex-Profi von der Paar.

In personeller Hinsicht gibt es kleinere Einschränkungen: Bei Jonas Gottwald, der schon im Pokal fehlte, müsse man abwarten, wie sich der Oberschenkel macht. Dardan Gashi plagen Knieprobleme. „Da will ich kein Risiko eingehen: Ich brauche Spieler, die hundertprozentig fit sind“, so Dreßler. Der lange Zeit verletzte Franko Berglmeir ist zwar wieder ins Training eingestiegen, an einen Einsatz sei aber noch keinesfalls zu denken.

Als Wunschergebnis nennt Dreßler einen 1:0-Sieg: „Wir haben die Qualität, um das zu erreichen.“

FC Königsbrunn – FC StätzlingGespannt ist FCS-Trainer „Bobby“ Riedl, wie seine Mannschaft das frustrierende Remis in Fellheim weggesteckt hat. Denn eigentlich sind jetzt die Felle weggeschwommen: Der Relegationsplatz ist ziemlich außer Reichweite, zu viele Faktoren müssen zusammenkommen, damit die Grün-Weißen da oben wieder mitspielen könnten. „Und bei uns läuft es auch nicht so rund, dass wir gleich eine Siegesserie hinlegen.“

Von daher ist es spannend, ob jetzt eine Last abgefallen ist oder die Hoffnung noch wirkt. Und in Königsbrunn wird das sicherlich eine Rolle spielen. Denn der Gastgeber braucht noch jeden Punkt, um sich den Platz außerhalb der Abstiegszone zu sichern. Personell kann Riedl bis auf die Langzeitverletzten Schäffler, Hassmann und Lameira aus dem Vollen schöpfen. Markus Rolle war zwar die Woche über auf Fortbildung, steht am Sonntag aber zur Verfügung. „Nachdem wir am Mittwoch gegen Germaringen schon wieder ein Spiel absolvieren müssen, werde ich auch etwas rollieren, damit alle zum Spielen kommen“, sagt der FCS-Trainer. (asj)

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