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Fußball-Nachlese

04.11.2019

Der FC Stätzling pirscht sich vorne ran

Stätzlings Robin Widmann (rechts) luchst hier dem Affinger Manuel Steinherr im Zweikampf den Ball ab. Stätzling siegt mit 2:0.
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Stätzlings Robin Widmann (rechts) luchst hier dem Affinger Manuel Steinherr im Zweikampf den Ball ab. Stätzling siegt mit 2:0.
Foto: Sarina Schäffer

Plus Nach dem Derbysieg in Affing ist der FCS schon Vierter. Mering muss den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen. Friedberg steht wieder mit leeren Händen da.

Heimlich, still und leise mausert sich der FC Stätzling doch zu einem Spitzenteam, auch wenn es in der oberen Hälfte der Bezirksliga Nord zugegebenermaßen ziemlich eng zugeht. Zwischen dem Tabellendritten Meitingen und Zwölften Mertingen sind es gerade mal sieben Punkte – und mittendrin ist der FCS auf Rang vier zu finden. „Es wiederholt sich Woche für Woche, mal bist du auf dem Sprung nach oben, dann wieder im Mittelfeld – wichtig ist, dass wir den Dreier geholt und uns für die Vorrundenniederlage gegen Affing revanchiert haben“, meinte FCS-Trainer Andreas Jenik. Das 2:0 in einem ausgeglichenen Spiel sei nicht unverdient gewesen, so der Coach weiter. Grund für eine Euphorie sei in keinem Fall gegeben, denn wenn „du zwei Spiele verlierst, dann kann das ganz schnell auch wieder ganz anders aussehen“, sagte der Trainer. „Was da oben passiert, ist schön und gut, aber wir müssen bis zur Winterpause unsere Hausaufgaben machen“, forderte Jenik, der sich jetzt auf das Gastspiel von Spitzenreiter Gersthofen am Sonntag freut.

Das Meringer Risiko wird nicht belohnt

Der SV Mering indes musste den unmittelbaren Kontakt zur Spitzengruppe der Landesliga Südwest abreißen lassen. Nach einem spielfreien Wochenende verloren die Meringer zu Hause im Topspiel gegen den VfR Neuburg mit 0:2, rutschte auf Platz sieben ab und hat nun schon neun Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Sonthofen. Dabei hätten die Meringer die Partie nicht unbedingt verlieren müssen. „Gerade in der zweiten Halbzeit, als wir mit Jeton Abazi und Markus Gärtner in der Spitze auch ein bisschen mehr Risiko gegangen sind, hatten wir durchaus Chancen“, so Merings Trainer Ajet Abazi.

Nachdenklich: Der Trainer des SV Mering, Ajet Abazi.
Foto: Rudi Fischer

Allerdings fehlte den MSV-Stürmern an diesem tag das Zielwasser. Der MSV-Coach verschwieg aber auch nicht, dass Torhüter Julian Baumann bei einigen Neuburger Möglichkeiten auf dem Posten war. Und so mochte Abazi seinem Keeper auch den Fehler beim entscheidenden 0:2 nicht ankreiden. Bitter für die Meringer ist auch die Rote Karte für Jeton Abazi, dessen Schubser gegen seinen Gegenspieler vom Unparteiischen als Tätlichkeit gewertet wurde. „Das war der ersten Platzverweise überhaupt für Jeton“, so Vater Ajet, der hofft, dass diese Tatsache auch ein bisschen ins Strafmaß einfließt.

Friedberg lässt viele Chancen ungenutzt

In Sachen mangelnder Chancenverwertung kann auch der TSV Friedberg in der Bezirksliga Süd wieder ein Lied singen. Die 1:2-Heimniederlage gegen das Spitzenteam Bad Grönenbach lässt sich wieder in die Kategorie „vermeidbar“ einordnen. Ab Minute 60, mit der Einwechslung von Matthias Fischer und Bujar Bytyqi, bekamen die Friedberger den Gegner mehr und mehr in den Griff und erspielten sich gute Möglichkeiten. Das Team kämpfte bis zur letzten Sekunde, belohnte sich aber einfach nicht. „Wir müssen das Positive aus diesem Spiel mitnehmen, nämlich dass wir auch mit den Teams aus der Spitzengruppe mithalten können“, so Trainer Markus Specht, der aber auch anmerkte, dass man sich „von lobenden Worten nichts kaufen kann.“

Etwas bedröppelt sitzt Friedbergs Patrick Bülles nach dem 0:1 gegen Bad Grönenbach auf dem Rasen. Der TSV Friedberg lieferte dem Spitzenteam einen großen Kampf, verlor aber unglücklich mit 1:2.
Foto: Peter Kleist

Schwere Kopfverletzung überschattet den Spieltag

Mit der Anzahl der Tore hatte er bei seinem Tipp recht, nur die Verteilung passte nicht ganz so, wie es sich Dasings Trainer Jürgen Schmid erhofft hatte. Mit 2:4 verlor der TSV gegen den Spitzenreiter der Kreisliga Ost, den BC Aichach. Der Coach bescheinigte seinem Team, dass es alles gegeben hatte. Dabei wird der TSV gerade von einem unglaublichen Verletzungspech heimgesucht, fast eine komplette Mannschaft fällt aus. So musste Nachwuchskeeper Julian Thoma für Martin Janyga zwischen die Pfosten und hielt glänzend. Überschattet wurde der Spieltag in Dasing aber von der schweren Kopfverletzung von Lukas Franken, dem Torhüter des TSV Dasing III. Der musste nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler mit dem Notarzt ins Klinikum gebracht werden.

Der BC Rinnenthal setzte seinen Lauf indes fort und gewann knapp mit 2:1 beim neuen Schlusslicht Gerolsbach. Dagegen konnten die Fußballer des Kissinger SC in der Kreisliga Augsburg die Vorgabe ihres Trainers Marco Hennberg – sieben Punkte aus den letzten drei Vorrundenspielen – nicht umsetzen. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit verlor man gegen Schwabmünchen II mit 2:3.

Wulfertshausen: Straf-Training macht keinen Spaß

In der Kreisklasse Aichach sorgte der SV Wulferthausen wohl für die größte Überraschung des Spieltags. Eine Woche nach dem blamablen 0:7 gegen Gundelsdorf erkämpfte sich der SVW beim bisherigen Tabellenführer in Inchenhofen ein 1:1-Unentschieden. „Wir haben ein Straftraining am Dienstag angesetzt, einiges angesprochen und das dürfte nicht viel Spaß gemacht haben“, so SVW-Trainer Bastian Schaller. Allerdings sei immer noch einiges verbesserungswürdig, meinte er. Erfolgserlebnisse feierten auch Ried, Stätzling II und Bachern, während Ottmaring in Gundelsdorf knapp den Kürzeren zog.

Weiter auf der Erfolgswelle schwimmt auch der TSV Merching in der Augsburger Kreisklasse. Das 7:2 gegen Oberhausen war das siebte Spiel in Folge, das der TSV ungeschlagen überstand.

Sportfreunde sind Herbstmeister

Auch in der A-Klasse Ost kann eine Mannschaft auf eine bemerkenswerte Siegesserie verweisen. Die Sportfreunde Friedberg stehen nun bei acht Siegen in Folge, der Sieg Nummer acht – das 4:3 gegen den BC Rinnenthal II – war allerdings hart umkämpft. Vor allem zu Beginn ging es auf dem Rasen auch ziemlich „giftig“ zur Sache. Letztlich haben die „Ostler“ aber mit Platz eins nach der Vorrunde die Herbstmeisterschaft und damit ein Etappenziel auf dem Weg zurück in die Kreisklasse erreicht. Das Team von Trainer Wolfgang Marzini liegt zwei Punkte vor Gebenhofen.

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