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19.07.2010

Der Finalist konnte nicht antreten

Die Hot Tigers: Trotz des Aus in der Gruppenphase gewannen sie das Finale beim Schmiechener Elfmeter-Turnier - als Vertreter des TSV. Fotos: Julie Klaus
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Die Hot Tigers: Trotz des Aus in der Gruppenphase gewannen sie das Finale beim Schmiechener Elfmeter-Turnier - als Vertreter des TSV. Fotos: Julie Klaus

Schmiechen Ein voller Erfolg war das inzwischen traditionelle Elfmeterturnier der Fußballabteilung des TSV Schmiechen. Bei optimalen Witterungsbedingungen stand der Spaß eindeutig im Vordergrund bei dem Turnier, das mit einem wohl einzigartigen Finale sein Ende fand.

Denn das Team des TSV Schmiechen, das sich bis ins Finale gekämpft hatte, konnte zum "Endspiel" wegen eines gleichzeitig angesetzten Vorbereitungsspiels gar nicht antreten. So durften sich am Ende die "Hot Tigers" über den Sieg freuen.

Auch einzelne Spieler der anderen Teams hatten an diesem Tag noch Testspiele und mussten daher kurzfristig vertreten werden.

Schon am Vormittag in der Gruppenphase ging es heiß her, galt es doch, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Die Schützen und Torhüter gaben ihr Bestes, angefeuert von vielen begeisterten Zuschauern und den Teamkollegen im Rücken. Dennoch hatte Oberschiedsrichter Ludwig Hainzinger keinerlei Probleme, für einen geregelten Turnierablauf zu sorgen: Mit Sportlercappy und Trillerpfeife verschaffte sich Schmiechens Bürgermeister den nötigen Respekt.

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Schon ausgeschieden

Auch wenn sich ausgereifte Schusstechnik dank mitunter brillanter Torwartleistungen nicht immer gegen Anfängerdusel durchsetzen konnte, zogen mit den Stiefelbrüdern, Kolbenkönige 1, Freiwillige Feuerwehr und dem TSV vier erfahrene Kickerteams in die Halbfinalpartien ein. Mit den "Hot Tigers" musste sich das einzige Damenteam - von den zwei männlichen Mitgliedern einmal abgesehen - eigentlich bereits nach der Gruppenphase verabschieden.

Doch Frauenpower setzt sich letztlich doch immer öfter durch: Trotz des Halbfinalsieges konnte der TSV Schmiechen im Endspiel nicht mehr antreten. Das ebenfalls fürs Finale qualifizierte Team der Freiwilligen Feuerwehr wollte das Endspiel aber gegen einen anspruchsvollen Gegner bestreiten, schließlich ging es um ein Spanferkel als Hauptpreis. Also traten die Ladys, unterstützt von ihren beiden Männern, gegen die Freiwillige Feuerwehr an, schossen die Feuerwehrler vom Platz und gewannen so das Spanferkel.

Doch auch die zweitplatzierten Feuerwehrler gingen nicht leer aus, sie bekamen ein 30-Liter-Fass Bier. Platz drei, und damit ein 20-Liter-Fass, sicherten sich die Stiefelbrüder, die sich im kleinen Finale gegen die Kolbenkönige 1 durchgesetzt hatten.

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