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12.09.2019

Der SV Mering will es gegen Geretsried wiedergutmachen

Der MSV landete im Spiel gegen Jentzendort auf der Nase. Gerade bei der Chancenverwertung haperte es in der Partie, sodass Stürmer wie Markus Gärtner nicht oft genug eine Chance in ein Tor verwandeln konnten.
Bild: R. Fischer

Mit fast vollständigem Kader kann der MSV der TuS Geretsried entgegentreten. Trainer Ajet Abazi sieht nach der jüngsten Leistung seines Teams Luft nach oben.

MSV-Trainer Ajet Abazi ist der Ärger über die jüngste 1:2-Niederlage gegen den TSV Jetzendorf noch deutlich anzumerken: „Das war einfach unnötig“, sagt er immer wieder. Umso größer ist der Wille, diese Scharte im anstehenden Spiel gegen die TuS Geretsried am Freitag auszuwetzen, Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Die Voraussetzungen dafür sind nicht schlecht – der Kader ist wieder wesentlich stärker als in den vergangenen Wochen.

Zwei Ausfälle muss der SV Mering allerdings auch diesmal wieder hinnehmen. Noah Kusterer ist verhindert, Lukas Kristen muss nach einer starken Prellung am Zeh noch für ein bis zwei Wochen aussetzen. Dafür führt der MSV mit Burhan Bytyqi und Mateusz Fitas zwei neue Kicker ins Feld. „Beide sind sehr starke Spieler, die uns über die Saison weiterhelfen werden. Jetzt müssen sie sich nur noch ein wenig integrieren“, sagt Ajet Abazi.

MSV-Trainer Abazi: "Das wird ein harter Brocken"

Für den Trainer ist es das erste Spiel gegen die TuS Geretsried. „Ich habe mir die Mannschaft auf Video angesehen. Das wird ein harter Brocken, die haben wirklich gute Spieler“, lautet sein Urteil. Damit es nicht wie im jüngsten Spiel gegen Jetzendorf zu unangenehmen Überraschungen kommt, müsse seine Mannschaft an ihrer Chancenverwertung arbeiten: „Es wäre gut, wenn aus drei Versuchen ein bis zwei Treffer werden, und nicht, dass dafür sechs Versuche nötig sind.“ Seinen Spielern merke er aber die Motivation an, diesmal alles richtig zu machen: „Die Jungs sind heiß und wollen auf den Platz.“ Wichtig sei es, dass die Spieler gerade zu Beginn konzentriert agieren. Noch wichtiger sei jedoch eine konsequente Chancenverwertung – hier erhofft Abazi sich eine höhere Erfolgsquote als im Spiel gegen Jetzendorf. „Die Jungs wissen, was sie können, und wollen die Niederlage wiedergutmachen.“

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Trainer Abazi sieht in der Anpfiffzeit eine weitere Schwierigkeit an der Partie: „17.30 Uhr an einem Freitag ist für Berufstätige schon sehr früh. Ich hoffe, dass alle Spieler davor Zeit finden, sich gut vorzubereiten.“ Ihm sei klar, dass sich manche in der Mannschaft dafür einige Stunden vom Arbeitgeber frei geben lassen müssen. „Aber der Termin stand nun schon seit gut zwei Wochen fest. Daher gehe ich davon aus, dass das klappt.“ Allerdings dürfte auch der Gegner darauf aus sein, gut vorbereitet in die Partie zu starten. Geretsried konnte zuletzt einen Sieg gegen den SC Olching verbuchen und hat gegenüber Mering einen Punkt Vorsprung in der Tabelle. Kein leichter Gegner also, dem sich der MSV stellen muss.

Die weiteren Spiele: Bad Heilbrunn – Gilching (Freitag, 18.30 Uhr); Sonthofen – Neuburg (Freitag, 19 Uhr); Kempten – Garmisch-Partenkirchen (Samstag, 15.30 Uhr); Illertissen II – Durach (Sonntag, 14 Uhr); Kaufbeuren – Olching, Egg – Gundelfingen, Jetzendorf – Memmingen II (alle Sonntag, 15 Uhr); Ehekirchen – Ichenhausen (Sonntag, 17 Uhr).

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