Sportler des Monats

25.04.2012

Der Schütze hat die Nase vorn

Der Merchinger Pistolenschütze Martin Wecker ist der Sportler des Monats März der Friedberger Allgemeinen.
Bild: Kleist

Martin Wecker aus Merching gewinnt die Abstimmung für den Monat März – vor Lukas Grundler und Tabea Langenmayr. Jeder lag in einem Teilbereich vorne

Knapp war’s bei der Entscheidung, wer sich denn diesmal als Sportler des Monats würde feiern lassen können – und zwar so knapp wie noch nie seit der Umstellung des Abstimmungsmodus. Mit 39 Punkten hatte letztlich der Merchinger Pistolenschütze Martin Wecker die Nase vorn – vor dem Meringer Ringer Lukas Grundler (37) und der Friedberger Sportakrobatin und Trampolinturnerin Tabea Langenmayr (35).

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Die Freude beim frisch gebackenen Sportler des Monats war groß. „Das ist für mich schon ein Highlight. Das ist was Besonderes und schon eine Ehre für mich, dass ich da gewonnen habe – ich bin schon ein bisschen stolz darauf“, meinte der 25 Jahre alte Pistolenschütze von Mandicho Merching. Er war in der abgelaufenen Wettkampfsaison mit einem Schnitt von 361,70 Ringen der beste Schütze in der A-Klasse – und am letzten Schießtag legte Wecker mit 373 von 400 möglichen Ringen ein absolut gauligareifes Ergebnis hin. In der kommenden Saison darf sich Wecker auch in der Gauliga versuchen, denn mit seinem Team schaffte er den Sprung nach oben.

Von seinem Sieg erfuhr Martin Wecker aus der Zeitung. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch schaffe, zumal ich im Internet ja hinter der Trampolinturnerin lag“, erzählte er. Freunde, Familie und seine Kollegen aus dem Schützenverein halfen mit und machten den sympathischen Sportler schließlich zum Sieger der Abstimmung.

Interessanterweise entschied jeder der drei Kandidaten einen der drei Teilbereiche für sich. Heimste Tabea Langenmayr im Internet die meisten Stimmen ein (1618), so verbuchte Martin Wecker die meisten Anrufe für sich (145), während für Lukas Grundler die meisten SMS gezählt wurden (39). Ausschlaggebend für Weckers Triumph in der Gesamtwertung waren dann dessen beiden zweiten Plätze im Internet (1229 Stimmen) und bei den SMS-Votings (21). Lukas Grundler landete beim Telefon-Voting auf Platz zwei (45) und im Internet auf Rang drei (832), während Tabea Langenmayr sowohl was die Telefonstimmen als auch die SMS-Votings zweimal Dritte wurde (22 und 12 Stimmen).  Insgesamt wurden bei der März-Wahl 3963 Stimmen abgegeben – eine neue Höchstmarke im noch jungen Jahr.

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