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Ringen

15.11.2017

Der TSC hält sein Versprechen

Benedikt Rieger im roten Trikot trug einen wichtigen Schultersieg für die Ringer des TSC Mering bei.
Bild: Matthias Biallowons

Die Meringer zeigen den Fans gegen den TV Traunstein einen guten Kampf. Am Ende verlieren sie aber mit 16:23.

Einen harten Kampf und viel Einsatz hatten die Ringer des TSC Mering ihren Fans im Vorfeld des Heimkampfes gegen den TV Traunstein versprochen. Sie hielten Wort und verlangten dem Viertplatzierten der Bayernliga alles ab.

„Wir haben toll gefightet und mit etwas Glück und weniger Verletzten kann man den Kampf auch gewinnen“, betonte TSC-Coach Hannes Haring. Mit entscheidend war mal wieder die unbesetzte Gewichtsklasse bis 57 Kilo – Ben Wittenzellner bekam die Punkte kampflos für den TVT (Stand 4:0). Im Schwergewicht musste aufstellungsbedingt Luca Gelb einspringen und hatte gegen den ungeschlagenen Georgi Sredkov erwartungsgemäß keine Chance – technische Überlegenheit für den Gast nach einer Minute (Stand 8:0). Als dann auch noch Lennart Bieringer bis 60 Kilo im freien Stil mit dem Pausengong von Tobias Einsiedler klar besiegt worden war, ahnten etliche Zuschauer schon Schlimmes (Stand 12:0). Doch es kam ganz anders. Die Aufholjagd einleiten durfte mal wieder Zsolt Dajka bis 98 Kilo griechisch-römisch: Trotz extrem passiver Ringweise von Gökan Tetik holte der beste Meringer Punktesammler vorzeitig den „Vierer“ (Stand 12:4). Einen Schlüsselkampf bestritten Benedikt Rieger und Luca Zeiser bis 66 Kilo im griechisch-römischen Stil. Nach einer klaren Führung beförderte der TSCler mit einem blitzsauberen Armzug den Gast in die gefährliche Lage, aus der er ihn nicht mehr entkommen ließ (Stand 12:8).

Nur anfangs konnte Eduard Tatarinov mit der Stärke und Schnelligkeit von Gabor Hatos bis 86 Kilo Freistil mithalten, doch auch der zweite Meringer Einkauf holte vier Punkte. Mering glich zum 12:12 aus. Und es wurde noch lauter in der Mehrzweckhalle, als Moritz Zeitler bis 71 Kilo Freistil Philipp Schrag nach knapp fünf Minuten klar in die Schranken wies und sich die technische Überlegenheit sicherte. Der TSC ging jetzt sogar mit 16:12 in Front. Jedoch sollte die Führung nicht lange währen, warteten noch drei Siegringer der Traunsteiner auf ihren Einsatz: Sowohl Artur Tatarinov (80 Kilo greco), Plamen Petrov (75 Kilo greco) sowie Ilja Vorobev (75 Kilo Freistil) ließen keinen Zweifel darüber, wer als Sieger von der Matte geht. Die Meringer Norbert Lang, Nico Winter und Niklas Guha wehrten sich zwar nach Kräften, konnten aber die Niederlagen nicht verhindern, sodass Traunstein den TSC noch mit 23:16 überholte.

Dennoch können die TSC-Anhänger stolz auf ihre Mannschaft sein, die sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hatte. Mering bleibt am Tabellenende der Bayernliga und ist rechnerisch fast abgestiegen.

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