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Handball Landesliga

02.05.2016

Der TSV sichert den Klassenerhalt

Freude beim TSV Friedberg mit Samuel Schießl. Das Team hat den Klassenerhalt geschafft.
Bild: Michael Hochgemuth (Archiv)

Die zweite Mannschaft gewinnt das entscheidende Spiel gegen die SG Süd/Blumenau. Es dauerte aber, bis die Friedberger das Spiel im Griff hatten.

Die zweite Mannschaft des TSV Friedberg hat es geschafft. Sie wird auch in der kommenden Saison in der Landesliga Süd antreten. Den Handballern gelang der Klassenerhalt durch einen souveränen Heimsieg mit 36:29 (18:15) Punkten am letzten Spieltag gegen die SG Süd/Blumenau.

Alles hing von diesem einen Spiel ab. Die Herzogstädter empfingen am Sonntag Süd/Blumenau, das ebenfalls noch in großer Abstiegsgefahr schwebte. Nur mit einem Sieg konnten die Friedberger sich sicher retten.

Die junge Mannschaft verteidigte in einer 6:0-Deckung und ließ in den ersten fünf Minuten gleich keinen Gegentreffer zu. Im Angriff lief es dafür noch nicht ganz rund, abgesehen von Fabian Abstreiter, der wieder einmal überragend spielte, traf in den ersten zehn Minuten niemand ins Tor. Erst Kreisläufer Alexander Grobe sorgte mit seinem Treffer zum 5:4 dafür, dass sich auch ein anderer Friedberger Spieler in die Liste der Torschützen eintragen konnte.

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Friedberg übernahm rasch das Kommando und erarbeitete sich mit dem 9:6 den ersten deutlichen Vorsprung. Eine umstrittene Entscheidung der Referees brachte den Gegner aber wieder zurück: Simon Schwarz sah nur wenige Sekunden nach seiner erstmaligen Einwechslung die Rote Karte. Er hatte dem gegnerischen Kreisläufer den Ball heraus gespitzelt, die Schiedsrichter sahen jedoch einen Griff in den Wurfarm und schickten den Friedberger auf die Tribüne. Insgesamt verteilten die Spielleiter 16 Zeitstrafen, sieben davon für Akteure der Gastgeber, obwohl die Partie keinesfalls übertrieben hart geführt wurde.

Bis zum 10:10 nach 20 Minuten war die Begegnung ausgeglichen, dann setzte sich der TSV angeführt vom überragenden Abstreiter wieder auf 14:11 ab. Kurios war der Treffer zum 18:14 kurz vor der Pause: Torhüter Daniel Eberle traf ins verwaiste Gehäuse, nachdem die Gäste in Unterzahl ihren Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler herausgenommen und einen Fehlwurf produziert hatten. Nach 30 Minuten war Friedberg mit 18:15 vorne.

Dank eines Blitzstarters konnten die Hausherren ihren Vorsprung binnen zweier Minuten auf 20:15 erhöhen. Der Gegner musste langsam abreißen lassen, er machte im Angriff jetzt viele Fehler und verlor so oft den Ball. Friedberg hatte in der Folge alles im Griff, über ein 26:21 und ein 31:24 ging es in die Schlussphase. Neben Abstreiter, der an diesem Sonntag zwölf Mal traf, waren Mitte Stefan Knittl und Sebastian Bauer die besten Angreifer. Knittl setzte seine Mitspieler immer wieder toll ein, Bauer bewies Abschlussstärke von verschiedenen Positionen und hatte immer ein Auge für den freien Mann.

Angesichts der deutlichen Führung kam keine große Spannung mehr auf, schon lange vor dem Abpfiff war klar, dass die Friedberger ihr entscheidendes Spiel auch gewinnen würden. Doch der Jubel über den Heimsieg war dennoch groß, der Klassenerhalt war endgültig geschafft. Der TSV springt in der Landesliga Süd sogar noch auf Rang acht. Auch Süd/Blumenau konnte am Ende feiern: Die Gäste profitierten von den Ergebnissen der Konkurrenz und vermieden den Abstieg.

Co-Trainer Christoph Handelshauser war erleichtert: „Dank einer überzeugenden Vorstellung haben wir uns den Klassenerhalt sichern können. Wir waren von Beginn an dominant, unser starker Rückraum hat viele Tore gemacht. So konnten wir uns ohne großes Zittern den letzten und entscheidenden Sieg holen. Das wird jetzt zünftig gefeiert.“

Friedberg Eberle (1); Schießl; S. Bauer (4); Knittl (2); A. Grobe (4); Tob. Fuchs; Schupp (3); Augner (6/3); Abstreiter (12); S. Schwarz; Schneider (3); Wiesner; Prechtl (1)

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