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Bezirksliga Süd

17.11.2019

Der Tabellenführer ist zu stark für Friedberg

Ein Foul mit Folgen: Friedbergs Rachad Bamario bremst Aystettens Niklas Kratzer unfair. Der Friedberger sah dafür Gelb und später noch Gelb-Rot und der Freistoß führte nach zwei Minuten zum 0:1.
Foto: Peter Kleist

Der TSV Friedberg unterliegt Cosmos Aystetten mit 0:2. Dabei kassiert die Specht-Elf das erste Tor schon nach zwei Minuten. Ein TSVler sieht noch Gelb-Rot.

Die zu erwartende Niederlage kassierte der TSV Friedberg in einem letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen den souveränen Tabellenführer und Landesligaaspiranten Cosmos Aystetten. Beim 0:2 waren die Friedberger zwar nicht ganz chancenlos, doch insgesamt zu harmlos.

Aystetten macht nicht mehr als nötig

Zudem konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Aystetter mit dem 2:0 begnügten und nicht mehr machten, als unbedingt nötig. Und das fiel ihnen auch nicht zu schwer, denn ab der 53. Minute mussten die Platzherren in Unterzahl auskommen, da Rachad Bamario die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Der Friedberger Verteidiger bekam von Schiedsrichterin Daniela Göttlinger schon nach knapp 60 Sekunden den Gelben Karton gezeigt. Bamario hatte Niklas Kratzer unfair gestoppt – ein Foul, das nicht nur für ihn Folgen haben sollte. Denn Robert Markovic-Mandic schlenzte den auf ihn zurückgelegten Freistoß in der zweiten Minute sehenswert und unhaltbar für Josip Sagolj im TSV-Tor im Kreuzeck.

Spitzenreiter ist nicht unverwundbar

Friedberg lief also früh einem Rückstand nach und in der Folge bestimmte eindeutig der Gast das Geschehen. So hätte bei einem weiteren Freistoß oder einigen Ecken der Rückstand auch anwachsen können. Doch ganz unverwundbar waren die Mannen von Trainer Marco Löring nicht – gerade einige Diagonalbälle und schöne TSV-Kombinationen über die Außen beschworen Gefahr herauf. Die dickste Chance zum Ausgleich hatte dann Kevin Bunk nach einer Kombination über recht durch Mladenovic und Pfeifer – doch der Friedberger Stürmer schoss freistehend Cosmos-Keeper Dzemil Abazi an. „Das hätte der Ausgleich sein müssen“, meinte Friedbergs Abteilungsvize Andreas Paul. Auch der junge Kevin Makowski setzte einige Male auf Rechtsaußen gut ins Szene, doch seine Hereingaben fanden in der Mitte keinen Abnehmer.

Entscheidung nach 53 Minuten

Die Entscheidung fiel nach 53 Minuten, als nach einer weiten Flanke wieder Cosmos-Torjäger Robert Markoviv-Mandic zur Stelle war und den Ball zum 2:0 für den Gast versenkte. In dieser Aktion sah Bamario Gelb-Rot, da er den Torschützen gefoult hatte. TSV-Keeper Josip Sargolj bewahrte sein Team dann mit einer Glanzparade gegen Niklas Kratzer vor einem noch höheren Rückstand. Danach plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen, doch einen Höhepunkt gab es noch. In der Nachspielzeit gab es noch ein unnötiges Gerangel zwischen Fränky Rajc und Aystettens Stefan Schnurrer.

Friedberg Sagolj, Pfeifer (59. Bytyqi), Fischer, Bamario, Rajc, Mladenovic (59. Kain), Seifert, Bunk, Pietruska, Makowski, Winter. – Tore 0:1 Markovic-Mandic (2.), 0:2 Markovic-Mandic (53.) – Zuschauer 120 – Gelb-Rot Bamario (TSV/53.) – Schiedsrichterin Daniela Göttlinger

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