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Volleyball

18.01.2016

Der Tabellenführer spielt zu stark auf

Der ungeschlagene Tabellenführer war einfach eine Nummer zur groß für die Friedberger. Block mit Christoph Oberacker (links) und Joschi Schöberl.
Bild: Peter Kleist

Die Herren II des TSV Friedberg können in der Regionalliga den Heimvorteil gegen Unterhaching nicht nutzen

Die zweite Friedberger Herrenmannschaft hatte keine Chance gegen den stark aufspielenden Tabellenführer TSV Unterhaching. In allen Belangen war der sichere Aufsteiger überlegen, nur im dritten Satz konnten die tapfer kämpfenden Friedberger das Spiel lange offen halten. Schmerzlich vermisst wurde Stefan Erhardt, der der Mannschaft unter der Woche seinen vereinsinternen Wechsel zur ersten Herrenmannschaft verkündet hatte. Ausschlaggebend war dies jedoch nicht. Sowohl Thomas Gmeiner als auch Kai Thielert, die in den nächsten Wochen die Annahme-4-Achse mit Joschi Schöberl bilden werden, machten ein gutes Spiel.

Gleich zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Münchner Vorstädter den Friedbergern, dass es mit einem Training pro Woche gegen Spitzenmannschaften einfach schwer wird. Vom 4:3 zogen sie auf 12:3 davon. Druckvolle Aufschläge, eine fast fehlerfreie eigene Annahme und ein gutes Block-Abwehr-Bollwerk des Tabellenführers ließ die Mannen um Trainer Böhner schier verzweifeln. Dann fanden die Gastgeber besser ins Spiel und konnten die weiteren Ballwechsel offener gestalten. Der Satz wurde jedoch deutlich mit 17:25 verloren.

Gleiches Bild im zweiten Satz: Oft kamen die Angriffe, die von Zuspieler Wörner eigentlich gut initiiert wurden, nicht im gegnerischen Feld unter. Selbst fand man nicht zur gewohnten Aufschlag- und Abwehrstärke, da der Spitzenreiter mit einem sensationell agierenden Zuspieler, aus einer guten Annahme und Abwehr ein sehr variables, schnelles Angriffsspiel aufzog. Coach Böhner nach dem Spiel: „Wir haben einfach keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“. Folgerichtig ging der zweite Satz mit 25:16 an den Favoriten.

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Der dritte Satz sollte sowohl die Zuschauer als auch die Friedberger Mannschaft etwas positiver stimmen. Jetzt waren die Friedberger auf Augenhöhe mit den immer noch nicht nachlassenden Unterhachingern. Martin Sdzuj und Michael Czap versenkten den einen oder anderen Angriff über die Mitte im gegnerischen Feld. Der jetzt stark aufspielende Andreas Strempel und der neu ins Spiel gekommene Christoph Oberacker übten viel Druck im Block und Angriff aus. Die Unterhachinger ließen sich weder von einem kleinen Rückstand zu Beginn des Satzes als auch von der nun emotionaleren Atmosphäre in der Halle verunsichern. Sie zogen ihr Spiel durch und gewannen auch diesen Satz mit 25:22. Die schon erwartete, aber etwas zu deutliche Niederlage war damit besiegelt. (joy)

TSV Friedberg II Böhner, Fröhlich, Czap, Strempel, Raila, Oberacker, Sdzuj, Schöberl, Nawrath, Gmeiner, Thielert, Wörner, Spleiß.

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