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Trampolinturnen

15.03.2019

Diana Raffler holt den Vize-Titel für den TSV

Einen schwierigen Wettkampf hatte der TSV Friedberg bei den bayerischen Doppelminitramp-Meisterschaften zu bestehen: (hinten, von links) Annika Arzberger und Helena Chortikoglu, (vorne, von links) Emily Ullmann, Diana Raffler und Phoenix Baumgardt.
Bild: Michael Baumgardt

Bei den bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin sticht die Sprungathletin hervor. Nur einer Konkurrentin muss sie sich geschlagen geben. Wie die anderen Friedbergerinnen abschneiden

Ein etwas dezimiertes Trampolinteam des TSV Friedberg ist zu den bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitamp ins niederbayerische Straubing gereist.

Die 40 Teilnehmer aus den Turnbezirken Ober- und Niederbayern, Oberfranken und Schwaben kamen neben dem TSV Friedberg von den Munich Airriders, dem Münchner Turnerbund, dem TS Bayreuth, dem TSV Kulmbach, dem TV Burgkunstadt, dem FTSV Straubing, dem TV Immenstadt und dem TuS Geretsried.

Im Gegensatz zum Eurotramp-Großgerät hat der Wettkampf auf dem Doppelminitrampolin ganz andere Abläufe und ist eine Mixtur von Sprint- und Sprungkraft und den Saltorotationen auf und vom Gerät. Im Vergleich zum letzten Jahr trat am vergangenen Wochenende für Friedberg mit Annika Arzberger, Diana Raffler, Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou und Emily Ullmann ein relativ kleines Team an, um sich nach bester Vorbereitungszeit der bayerischen Konkurrenz zu stellen. Doch in diesem Jahr fehlte das Quäntchen Glück, das neben dem Können in allen Sportarten eine große Rolle spielt.

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Auf dem Doppelminitramp gibt es vier Durchgänge, die der Sportler in verschiedenen Sprungkombinationen zeigen muss. Emily Ullmann orientierte sich an den schwierigen Sprüngen der Konkurrenz, kam aber an sie noch nicht ganz heran.

Helena Chortikoglou erwischte es eiskalt, als sie mit verlangsamten Drehmoment beim Bücksalto vorwärts, nicht zum Stand auf der Matte kam. Phoenix Baumgardt peilte mit ihren schönen und perfekten Sprüngen den Podestplatz eins an, zog ihren gestreckten Salto rückwärts jedoch nicht weit genug aus dem Gerät. Das kostete sie den Sprung aufs Treppchen.

Annika Arzberger demonstriert am Eurotramp-Großgerät meist hervorragende haushohe Sprünge. Auf dem Doppelminitramp ging ihr diese Eigenschaft aber abhanden. Darunter litt die Schönheit ihrer Sprünge.

Die Ehre der Friedberger Sprungkünstler rettete dann Diana Raffler, die in einem der vier Durchgänge einen Barani – ein Salto vorwärts mit halber Schraube – auf dem Gerät, aber einen nicht ganz optimalen Schraubensalto vom Gerät zeigte und sich Hannah Wild vom FTSV Straubing geschlagen geben musste. Dennoch reichte es zum bayerischen Vizemeistertitel für die Friedbergerin.

Trainer Christian Groß gab sich damit zufrieden, dass drei seiner Schützlinge ins Finale sprangen und einer davon einen Titel mit nach Hause brachte. Beim nächsten Wettkampf, den bayerischen Einzelmeisterschaften am 6. April, sind die Friedberger noch mehr gefordert. Zudem müssen sie weiterhin auf ihre Sprungasse Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand und Lukas Heißler verzichten.

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