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Volleyball

18.01.2019

Die Erste will endlich wieder jubeln

Andreas Eichhorn (links) und Jannick Birkholz vom TSV Friedberg hatten schon länger nicht mehr nach einer Partie Grund zum Jubeln. Seit mittlerweile vier Spielen warten die Volleyballer auf einen Sieg.
Bild: Michael Hochgemuth

Die Friedberger Mannschaft setzt in der 3. Liga zu Hause gegen Taufkirchen auf einen Sieg. Die Zweite geht als Tabellenführer mit breiter Brust in ihre Partie.

Die Volleyballer des TSV Friedberg stehen am Wochenende vor Herausforderungen. Die erste Mannschaft will in der 3. Liga Ost gegen Taufkirchen endlich wieder Punkte sammeln. Die Zweite startet in die Rückrunde gegen Haunzenberg. Die Bayernliga-Damen müssen gleich zwei Mal antreten.

Herren I Seit mittlerweile vier Spielen warten die Volleyballer des TSV Friedberg auf einen Sieg. Nach einem starken Saisonstart ist das Team um Spielertrainer Christian Hurler nun auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht und ist beinahe schon zum Siegen verdammt. Am Samstag empfangen die Friedberger um 20 Uhr den Tabellenvorletzten vom SV-DJK Taufkirchen. Doch dass sich diese Partie schwerer ist, als sie auf dem Papier aussehen mag, zeigte sich bereits im Hinspiel.

Mitte Oktober erkämpften sich die Herzogstädter in einem spannenden Spiel einen 3:2 Erfolg und gaben den ersten Punkt der Saison ab. Besonders nach dem vergangenen Wochenende, als die Friedberger mit 0:3 in Leipzig verloren, gilt nun der ganze Fokus auf die kommende Partie gegen Taufkirchen. Mit einem Sieg würde der TSV den erhofften Befreiungsschlag schaffen und könnte endlich wieder durchatmen. Bei einer Niederlage hingegen würden die Herzogstädter immer mehr in Richtung Mittelfeld abrutschen und die Spitzengruppe aus den Augen verlieren.

Am Samstag steht Trainer Hurler sein kompletter Kader zur Verfügung. „Wir wissen alle, dass die ein extrem wichtiges und richtungsweißendes Spiel ist. Jeder von uns muss an seine Grenzen gehen, dass wir als Team endlich wieder einen Sieg feiern können“, so Außenangreifer Fabian Gumpp.

Herren II Nach einem perfekten Saisonstart, empfangen die Herren II des TSV Friedberg die Mannschaft aus Haunzenberg. Das erste Heimspiel der Rückrunde findet am Sonntag pünktlich um 12 Uhr mittags statt. Der Tabellenführer beginnt das Spiel mit einer breiten Brust und erhofft sich, wie beim Hinspiel drei Punkte in einer klaren Partie. Das Match in Haunzenberg am Anfang der Saison endete mit 3:0 Sätzen für die Schwaben. Zur Halbzeit der Saison sind die Punkte mehr denn je gefragt und fordern von Friedberg höchste Konzentration.

Die Entscheidung, wer den ersten Platz der Bayernliga belegt und nächstes Jahr in der Regionalliga spielen darf, fällt in den nächsten Wochen. Nun ist die Chance, diese Entscheidung zu den Gunsten der Mannschaft von Coach Müllegger zu fällen. Der will die Gäste jedoch nicht unterschätzen und warnt vor einer Überheblichkeit. Das Team wird sicher gefordert werden und wird sein Bestes geben müssen, um eine klare Entscheidung zu erzwingen.

Damen I Das letzte Doppelspieltags-Wochenende steht den Bayernliga-Damen des TSV bevor und es ist ein richtungsweisendes. Denn wenn man sich vom Tabellenende zumindest ein wenig distanzieren möchte, dann müssen allmählich Punkte aufs Konto kommen. Dabei ist der Gegner am Samstag der vermeintlich leichtere. Die Nachwuchstalente des VCO haben sich zwar im Hinspiel als unbezwingbar erwiesen, allerdings war man damals auch nur mit einem Rumpfkader und ohne Zuspielerin angetreten. Bis auf die verletzte Kerstin Reinhart und aus privaten Gründen verhinderte Tereza Naglova kann Trainer Lauer auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch Yvonne Gorsky kehrt nach langer Verletzungspause wieder aufs Spielfeld zurück. „Wir sind relativ gut aufgestellt und nach den beiden guten Trainingseinheiten der vergangenen Woche bin ich sehr optimistisch“, so der Coach. Spielbeginn ist um 16 Uhr in der TSV Halle in der Hans-Böller-Str.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Damen nicht, denn bereits am Sonntag um 15 Uhr geht es, diesmal in der Rothenberghalle, gegen den FSV Marktoffingen. Die Rieserinnen haben jedoch nach einem guten Saisonstart die letzten drei von vier Spielen abgeben müssen und aus vorherigen Begegnungen weiß man, dass sie zu schlagen sind.

Ob der TSV Friedberg den Heimvorteil nutzen können wird, wird sich zeigen. Denn für gewöhnlich reist der FSV mit einem großen Fan-Tross an, der auch in auswärtigen Hallen für lautstarke Unterstützung sorgt.

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