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Sportler des Monats

11.02.2020

Die Kandidaten sind schlagkräftig, elegant, wasserfest

Sie haben wieder die Wahl und können für Ihren Favoriten oder Ihre Favoritin stimmen.
Bild: Christian Charisius, dpa (Symbolbild)

Für den Januar stehen ein Tennisspieler, zwei Kunstrad-Fahrerinnen und ein Schwimmer zur Wahl. Machen Sie mit und unterstützen Sie Ihren persönlichen Favoriten.

Kaum sind die Sportler des Jahres 2019 gekürt, steht auch schon die erste Monatswahl im Jahr 2020 an. Sie haben wieder die Wahl und können für Ihren Favoriten oder Ihre Favoritin stimmen. Wie es funktioniert, sehen Sie im unten stehen Kasten. Die Wahl beginnt am Mittwoch, 12. Februar, und läuft bis zum Freitag, 28. Februar. Machen Sie mit und unterstützen Sie Ihren Sportler.

Klasse Hallensaison für Patrick Link

Patrick Link Auf eine bislang äußerst erfolgreiche Hallensaison kann das 13 Jahre alte Tennistalent des TC Friedberg verweisen. Der Schützling von TCF-Trainer und -Jugendleiter Jiri Zavadil gewann in seiner Altersklasse die Augsburger Indoor-Open, den Schanzl-Indoor-Cup in Amberg und das Little-Arrowshead-Turnier in Emmering – dort siegte er, ohne einen einzigen Satz abzugeben. Bei den Augsburger Indoor-Meisterschaften stand er im letzten Herbst ebenfalls ohne Satzverlust ganz oben auf dem Podest. Zuletzt war Patrick Link bei den schwäbischen Hallenmeisterschaften am Start und wurde dort Vizemeister. „Es läuft grad richtig gut“, meinte der Schüler, der die 8. Klasse des Augsburger Holbein-Gymnasiums besucht.

Spielt bislang eine klasse Hallensaison: Patrick Link vom TC Friedberg.
Bild: Reiner Link

Mitte Februar steht dem Teenager schon das nächste große Turnier bevor. „Ich darf beim Baden-Junioren-Cup in Leimen mitspielen“, erzählt Patrick Link. Beim Event in der Heimatstadt von Boris Becker dürfen die jeweils 30 Besten der deutschen Rangliste mitmachen – Patrick Link steht in der U14 derzeit auf Platz 22. Schon vor zwei Jahren durfte der Friedberger bei diesem Turnier den Schläger schwingen. Außerdem sind im Februar noch internationale Turniere geplant, unter anderem eines der „Tennis-Europe-Serie“ in Isernhagen. Sein Paradeschlag sei die Vorhand, meinte Patrick Link, als verbesserungswürdig sieht er noch seinen Aufschlag an. Viermal pro Woche – rund sieben Stunden – steht Tennistraining bei Jiri Zavadil an, dazu kommen noch Konditionseinheiten. Mit der Schule lässt sich der Aufwand für den Sport noch gut vereinbaren, außerdem wird er von seinen Eltern unterstützt. Sein großes Ziel formuliert der Teenager so: „Ich möchte einmal für ein College-Team in den USA Punktspiele bestreiten.“

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Elegant auf dem Kunstrad

Josune Wille und Stefanie Grießer Seit bald fünf Jahren sind die beiden Mädchen gemeinsam im Kunstradfahren unterwegs. Den Sport an sich betreiben die beiden Freundinnen jeweils seit rund elf Jahren. „Ich bin über meine Brüder zu diesem Sport gekommen, die spielen beim RSV Kissing Radball“, erzählt die 16 Jahre alte Stefanie Grießer. „Und ich bin über die Steffi dazu gekommen“, ergänzt die gleichaltrige Josune Wille. Gemeinsam feierten sie schöne Erfolge, so holten sie im vergangenen Jahr beim Bayernpokal den dritten Platz, gewannen den Bezirkspokal und siegten auch bei der Bezirksrunde im Bayern-Cup. Auch mehrere schwäbische Meistertitel finden sich in der Erfolgsliste der beiden – und bei den bald anstehenden schwäbischen Titelkämpfen möchten die Schülerinnen gerne wieder auf dem obersten Treppchen stehen.

Sind seit Jahren im 2er-Kunstradfahren erfolgreich: Stefanie Grießer (links) und Josune Wille vom RSV Kissing.
Bild: Zoltan Koch

Zweimal pro Woche wird trainiert und beide sind nach wie vor fasziniert von ihrem Sport. „Es ist einfach keine alltägliche Sportart, bei der man einen guten Gleichgewichtssinn, eine gute Körperspannung und auch ein bisschen turnerisches Vermögen braucht“, erklären die Gymnasiastinnen, die beide in die 11. Klasse des Friedberger Gymnasiums gehen. Dass Kunstradfahren nicht ganz ungefährlich ist, mussten beide schon erfahren. „Ich hab’ mir mal den Arm gebrochen“, erzählt Stefanie Grießer. „Bei mir war es der kleine Finger und der Fuß unter dem Sprunggelenk“, ergänzt Josune Wille.

Schnell im Wasser

Thomas Schmeikal Gerade 17 Jahre alt geworden ist der erfolgreiche Schwimmer des TSV Friedberg. Der Schüler, der die 10. Klasse der Realschule Aichach besucht und dort den mathematischen Zweig gewählt hat, war zuletzt beim Cambomare-Sprintpokal in Kempten einmal Zweiter und einmal Dritter und stellte kurz davor bei den bayerischen Kurzbahnmeisterschaften einige neue Bestzeiten über 100 Meter Freistil und 50 Meter Brust auf. „Meine Lieblingsstrecken sind die 50 und 100 Meter Brust und die 100 Meter Freistil“, erzählt der Teenager, der sich im vergangenen Jahr gleich über vier Strecken – 50 und 100 Meter Brust sowie 50 und 100 Meter Freistil – für die bayerischen Jahrgangs- und Juniorenmeisterschaften qualifizieren konnte. Auch in der Disziplin Schmetterling ist er unterwegs und da hat er noch ein spezielles Ziel: „Ich möchte über die 100 Meter Schmetterling die Ein-Minuten-Marke knacken.“ Einzig mit dem Rückenschwimmen hat er es nicht so, das sei seine ungeliebte Lage, gibt er offen zu.

Thomas Schmeikal zählt zu den erfolgreichen Schwimmern des TSV Friedberg.
Bild: T. Schmeikal

Mit dem Schwimmen begann Thomas Schmeikal zunächst bei der DLRG, weil dort auch sein Vater aktiv war. „Damm wollte ich schneller schwimmen und beun zum TSV Friedberg gegangen“, so Schmeikal. Mit neun Jahren begann er intensiv zu trainieren, mittlerweile stehen dreimal wöchentlich eineinhalb Stunden bei seinen Trainerinnen Susanne Spar und Manuela Spörl auf dem Programm. „Mir macht das Schwimmen Spaß und mit gefällt es beim TSV“, meint Thomas Schmeikal. Sportlich möchte er es bei den bayerischen Meisterschaften gerne einmal unter die Top Drei schaffen. Was seine berufliche Zukunft betrifft, so hat der 17-Jährige schon Klarheit geschaffen: „Ich habe einen Ausbildungsplatz bei Premium-Aerotec als Fluggerät-Mechaniker.“

So können Sie abstimmen

Telefon

Sie können Ihre Stimme abgeben unter der Nummer

0 13 75/80 80 52-10 für Patrick Link

0 13 75/80 80 52-20 für Stefanie Grießer und Josune Wille

0 13 75/80 80 52-30 für Thomas Schmeikal

Ein Anruf kostet 14 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom. (Abweichende Gebühren bei Anrufen vom Mobiltelefon sind dabei möglich.)

SMS

Oder Sie schicken uns eine SMS mit folgendem Inhalt

zeitung fa 10 für Patrick Link

zeitung fa 20 für Stefanie Grießer und Josune Wille

zeitung fa 30 für Thomas Schmeikal

jeweils an die Nummer 42020

Der SMS-Versand erfolgt zu Ihren regulären SMS-Tarifen.

Internet

Sie können Ihre Stimme auch bei uns im Internet abgeben, und zwar hier.

Das Vorschaubild anklicken, dann das Bild des von Ihnen gewählten Sportlers, die kurzen Anweisungen befolgen und dann auf „Abstimmen“ klicken.

Auswertung

Es ist – wie in den letzten Jahren – nicht mehr die absolute Stimmenzahl allein ausschlaggebend, sondern die drei verschiedenen Teilbereiche – Internet, SMS und Telefon – werden separat gewertet. Wer die meisten Stimmen in einem Teilbereich hat, erhält 15 Punkte, der Zweite bekommt zwölf, der Dritte zehn - und diese Punkte aus den drei Teilbereichen werden addiert und so das Ranking ermittelt.

Das Ergebnis dieser nicht repräsentativen Umfrage veröffentlichen wir dann in unserer Ausgabe vom Samstag, 29. Februar.

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