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Handball

25.03.2018

Die Serie reißt in Unterhaching

Maximilian Schneider (schwarzes Trikot) war einer der stärksten Friedberger Akteure bei der 24:27-Niederlage in Unterhaching. Er traf dabei viermal in des Gegners Tor.
Bild: Michael Hochgemuth

Friedberg verliert nach fast vier Monaten wieder einmal ein Punktspiel. Für die 24:27-Niederlage ist eine zu schwache Chancenverwertung ausschlaggebend.

Die imponierende Erfolgsserie der Friedberger Bayernliga-Handballer ist am Samstagabend ausgerechnet beim alten Rivalen TSV Unterhaching gerissen. Nach fast vier Monaten ohne Niederlage in einem Punktspiel verloren die Friedberger Handballer beim 24:27 (13:13) wieder einmal in der Bayernliga.

Gegen die abstiegsgefährdeten Oberbayern hatten die Herzogstädter in den ersten zehn Minuten leichte Vorteile. Die Hachinger verteidigten in einer offensiven Formation und versuchten, den Gästen mit einer betont aggressiven Gangart den Zahn zu ziehen. Scheinbar hinterließ das bei den Friedbergern auch Spuren, denn ab Mitte der ersten Hälfte übernahm Unterhaching zusehends die Kontrolle.

Obwohl die Gastgeber wegen ihrer harten Gangart insgesamt acht Zeitstrafen kassierten und nicht weniger als zwölf Siebenmeter gegen sie verhängt wurden, konnte der TSV Friedberg daraus nicht konsequent Kapital schlagen. Denn vier dieser Strafwürfe saßen nicht, zudem vergab Friedberg auch immer wieder Großchancen. Defensiv und vom Kämpferischen her passte die Friedberger Vorstellung jedoch.

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Nach einem 5:8-Rückstand und nur einem Treffer in beinahe zehn Minuten biss sich der TSV in die Partie zurück und schaffte zur Halbzeit noch den 13:13-Ausgleich. Im zweiten Durchgang blieb Friedberg bis zum 15:15 dran. Danach erwischten die Gäste aber erneut eine Phase, in der sie fast gar nicht ins Tor trafen, der Rückstand wuchs darum bis auf 15:18 an und erhöhte sich bis Mitte der zweiten Hälfte sogar bis auf 17:21.

Offensiv beeindruckte Linksaußen Alexander Schneider auch in seinem zweiten Spiel nach seiner langen Verletzungspause. Er machte vier Tore und holte einen Siebenmeter heraus. Die geringe Trefferquote seiner Mitspieler verhinderte an diesem Tag aber eine erfolgreiche Aufholjagd. Zu oft waren die Friedberger Akteure bei klaren Chancen unkonzentriert.

Näher als auf 20:22 neun Minuten vor dem Ende kamen die Herzogstädter darum nicht mehr heran. Am Ende hieß es also 24:27 aus Friedberger Sicht, was der Truppe von Trainer Mirko Pesic also die erste Niederlage in der Bayernliga seit Ende November einbrachte.

Damit fällt der TSV Friedberg vorübergehend auf den vierten Rang zurück. Nach der nun anstehenden Osterpause warten noch vier Spiele auf den TSV 1862, darunter auch die spannenden Duelle gegen den aktuellen Tabellenzweiten VfL Günzburg und den Dritten Waldbüttelbrunn.

Friedberg v. Petersdorff; Kraus; Okyere (1); Haggenmüller (1); Thiel (2); Augner (2); Loris; M. Schneider (4/4); Dittiger (4); Abstreiter (6/4); Müller; A. Schneider (4).

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