Handball

26.11.2011

Die nächste Auswärtshürde

Vor der nächsten hohen Auswärtshürde stehen Florian Antony (schwarzes Trikot) und die Handballer des TSV Friedberg am Sonntag um 17 Uhr beim TSV Neuhausen/Filder.
Bild: Foto: Peter Kleist

Der TSV Friedberg muss am Sonntag um 17 Uhr beim TSV Neuhausen/Filder bestehen. Nach wie vor hat TSV-Trainer Hartmut Mayerhoffer einige Personalsorgen

Friedberg Die nächste schwere Auswärtsaufgabe wartet am Sonntag ab 17 Uhr auf die Friedberger Handballer. Der TSV Neuhausen/Filder hat in eigener Halle bislang erst einen Punkt abgegeben.

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Dabei schafften es die Württemberger sogar, dem Tabellenführer aus Leutershausen seine bislang einzige Saisonniederlage beizubringen. Auch Kirchzell war beim 28:22-Sieg der Neuhauser Ende Oktober chancenlos. Nur Konstanz hat bei Neuhausen/Filder ein Remis erreichen können. Auswärts hingegen ist der Aufsteiger bislang punktlos, das 23:31 in Groß-Umstadt war die sechste Niederlage im sechsten Spiel vor fremdem Publikum.

Friedberg reist mit unverändertem Kader an. Manuel Vilchez-Moreno hat immer noch Verletzungssorgen, sein Einsatz ist fraglich. Miroslav Ilic hat unter der Woche wegen einer Erkältung nicht trainieren können, er wird aber am Sonntag auf jeden Fall im Kader stehen. Da die zweite Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei ist, werden auch Andreas Dittiger und Patrick Schupp wieder mit dabei sein.

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Neuhausen/Filder ist vor zwei Jahren der verschärften Abstiegsregelung in der Regionalliga zum Opfer gefallen. In der vergangenen Saison schafften die Württemberger allerdings souverän den direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft ist sehr eingespielt und hat zahlreiche Akteure mit höherklassiger Erfahrung in ihren Reihen. Besonders zu beachten sind Linksaußen Philipp Frey, der aus Söflingen kam, Wolfgang Kroll (Rückraum links), der vorher bei Horkheim aktiv war, und Rechtsaußen Daniel Hebisch, der bei Balingen sogar Bundesliga-Erfahrung sammeln konnte. Neuhausen/Filder kann bei Heimspielen auf sein enthusiastisches Publikum bauen, für jedes Team ist es sehr schwer, in dieser aufgeheizten Atmosphäre zu bestehen.

Friedberg kann nach dem überraschenden Erfolg in Konstanz ohne Druck anreisen. Die Herzogstädter stehen momentan auf dem sechsten Rang der 3. Liga und haben sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsregion. Trainer Hartmut Mayerhoffer weiß, wie seine Mannschaft in Neuhausen/Filder erfolgreich sein kann: „Die Vorgabe ist klar. Nur mit einer ähnlich starken Leistung wie gegen Konstanz haben wir dort eine Chance. Die Mannschaft hat das Potenzial, aber jeder Einzelne muss 60 Minuten lang Vollgas geben. Dann kann uns die nächste Überraschung gelingen.“

Der Friedberger Fanbus fährt am Sonntag um 12.45 Uhr vor der TSV-Halle ab.

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