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Sportler des Monats

13.04.2015

Drei treffsichere Kandidaten

Treffsicher mit dem Luftgewehr: Mit 393 Ringen holte sich Michaela Hirschberger (KK-Mering) heuer die Gaumeisterschaft.
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Treffsicher mit dem Luftgewehr: Mit 393 Ringen holte sich Michaela Hirschberger (KK-Mering) heuer die Gaumeisterschaft.
Bild: Peter Kleist

Es stehen eine Schützin, ein Basketballer und eine Handballerin zur Wahl

Einmal mehr stellt Ihnen, den Leserinnen und Lesern der Friedberger Allgemeinen, die Sportredaktion drei erfolgreiche Sportler zur Wahl. Sie bestimmen, wer am Jahresende bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2015 mitmachen darf. Die Kandidaten für den Monat März zeichnet eine Gemeinsamkeit aus, obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Sportarten kommen: ihre Treffsicherheit. Denn zur Wahl stehen eine Schützin, ein Basketballer und eine Handballerin. Die Abstimmung beginnt am heutigen Montag, 13. April und endet am Freitag, 24. April, um 16 Uhr. Wie es funktioniert, sehen Sie im neben- stehenden Kasten.

MichaelaHirschberger 32 Jahre alt ist die erfolgreiche Luftgewehrschützin aus Mering, die heuer die Gaumeisterschaften im Gau Friedberg mit hervorragenden 393 Ringen für sich entscheiden konnte. Ihr bestes Ergebnis in dieser Saison bei den Rundenwettkämpfen, die sie für KK-Mering in der Oberbayernliga bestritt, waren 391 Ringe. Im Schnitt kam sie in der abgelaufenen Saison auf über 386 Ringe. Ein Ziel hatte sie damit erreicht – sie war besser als ihr Bruder Florian. Ein anderes aber nicht: den Klassenerhalt. „Wir müssen leider in die Bezirksoberliga Oberbayern absteigen“, erzählt sie. Michaela Hirschberger schießt seit ihrem achten Lebensjahr und ging seitdem sowohl für Tell Dasing als auch für die KK-Schützen Mering erfolgreich an den Schießstand. Zweimal pro Woche trainiert die noch ledige Schützin, die von Beruf Friseurin ist, und die in ihrer Karriere durchaus bemerkenswerte Erfolge aufweisen kann. 1996 durfte sie bei den deutschen Meisterschaften starten, ein Jahr später wurde sie mit dem Luftgewehr oberbayerische Vizemeisterin. Auch ihre Hobbys sind eher sportlicher Natur. „Ich gehe gerne Inline-Skaten und Nordic Walken“, gibt sie preis. Große Ziele in Sachen Schießen gibt es für sie persönlich „eigentlich nicht mehr“, meint sie lachend – von einem abgesehen: „Ich möchte mit meiner Mannschaft schon wieder in die Oberbayernliga aufsteigen!“

StephanHartl Seit zwölf Jahren betreibt der heute 24-Jährige seinen Sport – Basketball. Die ersten Schritte als Korbjäger unternahm er als Schüler des Augsburger Gymnasiums St. Stephan. Sein erster Verein war der Kissinger SC, bei dem er auch bis zum Sommer 2010 blieb. „Dann ging es dort nicht mehr weiter und ich habe mich nach Alternativen umgesehen“, meinte Stephan Hartl. Und seine Wahl fiel auf die Sportfreunde Friedberg, für die er nun seit bald fünf Jahren auf Korbjagd geht. Und das erfolgreich: Der Flügelspieler ist mittlerweile Kapitän des Teams, das von Clinton Morris trainiert wird – und er war in der abgelaufenen Bezirksliga-Saison mit rund 23 Punkten im Schnitt auch der beste Werfer der Friedberger. Auch in der Liga ist er mit seinen 367 erzielten Punkten auf Platz eins in der Scorerliste zu finden, mit 34 Dreier-Würfen landete er im Ranking auf dem dritten Platz. Allerdings zu einem ersehnten Ziel hat es für den 24-Jährigen, der als Prüfungsassistent beim Genossenschaftsverband Bayern arbeitet, nicht ganz gereicht: zum Aufstieg in die Bezirksoberliga. „Da fehlten uns am Ende ein Korb“, ärgert sich Hartl. Das alles entscheidende Match gegen den TV Augsburg ging mit einem Punkt Differenz verloren. So soll nächste Saison ein neuer Anlauf unternommen werden. Zweimal pro Woche steht Mannschaftstraining an, er selbst hält sich zudem mit Fitnesstraining und Fahrrad fahren in Form.

SarahGottwald Sie war in diesem Jahr die beständigste und beste Werferin der Kissinger Landesliga-Handballerinnen – zwölf Treffer gegen Laim, elf gegen Ismaning, neun gegen Marktoberdorf und deren acht gegen Vaterstetten sprechen eine deutliche Sprache. Doch gerade im Spiel gegen Vaterstetten kam dann der große Knacks – die noch 26 Jahre alte Sportlerin zog sich einen Achillessehnenriss zu. Das ist die zweite schwere Verletzung in der Karriere der leidenschaftlichen Handballerin, die schon mit vier Jahren zum ersten Mal beim Training der Handball-Minis auf dem Parkett stand. Mittlerweile wurde die Kissingerin bereits operiert, bis sie allerdings ihre erste Schritt in der Reha machen darf, wird noch einige Zeit vergehen. „Ich bin noch bis zum 8. Mai ruhiggestellt“, erzählt sie. Die Kissingerin, die in ihrer Karriere schon bayerische A-Jugendmeisterin war und mit den KSC-Damen Aufstiege in die Landes- und in die Bayernliga feiern durfte, hat ein ehrgeiziges Ziel. „Ich will beim Saisonstart im September wieder spielen“, erklärt sie selbstbewusst. Die 26-Jährige ist von Beruf Assistentin der Geschäftsleitung in einem Labor, das Blut von Mensch und Tier testet. Ihre sportliche Position ist der Rückraum Mitte, mehr noch als Tore werfen ist ihr der Sport im Team wichtig. Hobbys neben dem Handball sind mit Freunden weggehen und Skifahren.

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