Handball

02.11.2019

Ein Sieg muss dringend her

Die Friedberger Handballer – hier Stefan Tischinger (schwarzes Trikot) – stehen im Heimspiel am Sonntag gegen den SV Anzing schon unter Druck. Für den TSV ist ein Sieg in der heimischen Halle fast schon Pflicht.
Bild: Michael Hochgemuth

In der Bayernliga steht der TSV Friedberg im Spiel gegen Anzing schon ziemlich unter Druck. Die zweite Mannschaft steht vor einer schweren Aufgabe.

Ein extrem wichtiges Heimspiel wartet auf die Friedberger Erste. Am Sonntag ab 16.30 Uhr trifft sie auf den SV Anzing und steht fastz unter dem Druck des Gewinnen-Müssens. Auch die zweite Mannschaft hat Heimrecht – am Sonntag um 14.30 Uhr gegen die HSG Lauingen-Wittislingen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Friedbergs Gegner hat erst einmal gewonnen

TSV Friedberg I Anzing, der Aufsteiger aus der Landesliga, hat sich am letzten Wochenende den ersten Saisonsieg sichern können. In einem kuriosen Derby gegen HT München sah es für den SV angesichts eines Fünftore-Rückstands sieben Minuten vor dem Ende eigentlich schon so aus, als würde er auch das sechste Saisonspiel verlieren. Doch mit Glück und Geschick kam Anzing per Siebenmeter in allerletzter Sekunde doch noch zum 22:21-Sieg. Das bedeutet, dass der TSV im Falle seiner dritten Niederlage in Folge hinter den Aufsteiger zurückfallen würde. Denn gegen Coburg und bei Erlangen-Bruck gab es für die Handballer zuletzt nichts Zählbares zu holen. Die Fehlerquote war in beiden Spielen zu hoch, darin will und muss sich Friedberg am Sonntag verbessern. Denn gegen die offensive Deckung von Anzing münden einfache Ballverluste sehr schnell in Gegentore.

Grippewelle ist abgeklungen

Die Herzogstädter können auf alle verfügbaren Kräfte zurückgreifen. Die Grippewelle, welche das gegen Erlangen-Bruck verhindert hat, ist abgeklungen. Anzing hat einen sehr wurfstarken Rückraum, auch die Kreisanspiele sind sehr zu beachten. Der Linkshänder Florim Hoxha im halbrechten Rückraum ist oft der erfolgreichste Werfer bei den Oberbayern.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Trainerin Christina Seidel freut sich auf die Herausforderung: „Am Sonntag spielen wir das zweite Mal in dieser Saison gegen eine offensive Abwehr. Unser Gegner kommt mit viel Selbstvertrauen zu uns. Wir müssen konzentriert und einsatzfreudig auftreten, um dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen und uns vom Tabellenende abzusetzen.“

Den Abwärtstrend stoppen

TSV Friedberg II Am Sonntag ab 14.30 Uhr empfängt die Friedberger Zweite eine Mannschaft aus dem dicht gedrängten Spitzenfeld der Bezirksoberliga. Die HSG Lauingen-Wittislingen hat erst am letzten Wochenende ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Friedberg kann da nicht mithalten: Nach einem großartigen Start ist der TSV nach zwei Niederlagen am Stück ins Mittelfeld zurückgefallen. Nach den Duellen mit den Spitzenteams aus Göggingen und Schwabmünchen wartet jetzt eine Mannschaft, die gezeigt hat, dass auch sie in den Kampf um die Tabellenführung eingreifen kann. Denn die HSG gehört zu den fünf Teams, die nur durch zwei Punkte voneinander getrennt um diese Spitzenposition kämpfen. Für die Herzogstädter wird es darum gehen, vor eigenem Publikum den Abwärtstrend zu stoppen.

Dabei können die Friedberger wieder auf alle Kräfte zurückgreifen. Das Heimspiel am Sonntagnachmittag erlaubt den Einsatz der A-Jugendlichen, darum wird Misel Hrgic zum Einsatz kommen. Florian Wiesner von der Ersten wird nach seiner längeren Verletzungspause weiterhin Spielpraxis in der Bezirksoberliga sammeln.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren