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Ultralauf

04.01.2019

Ein Virus kommt dazwischen

Nichts wurde es aus dem geplanten Start beim ultimativen Ultramarathon für Michael Guggumos. Ein Norovirus legte das sportliche Multitalent über Weihnachten lahm.
Bild: Peter Kleist

Michael Guggumos muss auf einen Start in Saarbrücken verzichten.

Es hätte der sportlich ultimative Jahresausklang für Michael Guggumos, das 24 Jahre alte Multitalent aus Mering werden sollen: Der „Ultimative Ultimo Ultramarathon“ über 110 Kilometer, der am 28. Dezember in Saarbrücken gestartet wurde. Hätte – denn der begeisterte Fußballer, Tennisspieler, Läufer und Skifahrer musste bei diesem besonderen Event zwangsweise zuschauen.

„Ich bin maßlos enttäuscht darüber, dass es nicht geklappt hat, aber es hätte letztlich keinen Sinn gehabt“, meinte der Spielertrainer der Sport-Freunde Bachern. „Am Tag vor Weihnachten hat mich ein Norovirus erwischt. Ich lag flach und musste Antibiotika nehmen – und mein Arzt hat mir dann auch von einem Start abgeraten“, erzählt Guggumos, und man spürt die Enttäuschung in seiner Stimme.

Fünf Wochen hatte sich der 24-Jährige, der sein Faible für das Laufen und vor allem für das Laufen über große Distanzen entdeckt hat, intensivst auf dieses Event im Saarland vorbereitet – letztlich vergeblich. „Ich war richtig fit, habe auch noch einige Testläufe absolviert, ehe ich mir dann beim Skifahren noch eine hartnäckige Muskelverhärtung zugezogen habe“, erzählt Guggumos. Beim Skifahren würden eben ganz andere Muskelgruppen beansprucht, was zu diesen Problemen mit der Laufmuskulatur führte.

Doch das hätte er noch in den Griff bekommen, da ist sich der 24-Jährige sicher. Doch der Norovirus versetzte dem ehrgeizigen Sportler schließlich den K.-o.-Schlag. „Das ist schon extrem bitter, wenn man durch so was ausgebremst wird“, so Guggumos, der trotz allem die Fahrt nach Saarbrücken angetreten hatte, vor Ort aber einsehen musste, dass es klüger ist, auf einen Start zu verzichten. „Ich hätte sicher nicht meine Leistung gebracht und hätte nicht die ganze Distanz durchgestanden – und so habe ich schweren Herzens verzichtet“, berichtet der Meringer. Bei diesem ultimativen Ultramarathon erfolgt der Start um 22 Uhr – und man muss die 110 Kilometer in 19,5 Stunden absolviert haben. Will Michael Guggumos es noch einmal versuchen? „Ich möchte das gerne einmal bewältigen, aber wann ich das machen kann, das steht noch nicht fest“, meint er abschließend.

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