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Leichtathletik

02.01.2019

Eine Triathletin wird Dritte

Christa Zilmans (rechts) wurde in Pfaffenhofen Dritter hinter der Hawaii-Siegerin Nicole Bretting (Mitte) und Daniela Arthofer (links).
Bild: Marion Drescher

Beim Silvesterlauf in Pfaffenhofen an der Glonn schafft es Christa Zilmans vom TSV Friedberg in der Frauen-Gesamtwertung auf das Treppchen.

Neben den großen Silvesterlauf-Events in der Region, allen voran der Traditionslauf in Gersthofen, erfreut sich der erst zum dritten Mal ausgerichtete Silvesterlauf in Pfaffenhofen an der Glonn steigender Beliebtheit.

Trotz der vergleichsweise anspruchsvollen Strecke und der am Silvestertag widrigen Wetterverhältnisse mit kaltem Nieselregen und Wind, hatten sich knapp 600 Läufer an der Eventhalle des Kommunalhofes der kleinen Gemeinde bei Odelzhausen eingefunden.

Die Friedberger Triathletin Christa Zilmans, die bereits 2016 und 2017 über die zehn Kilometer am Start war, musste sich der starken Konkurrenz des Gesamtfeldes stellen, da eine Altersklassen-Wertung nicht vorgesehen war. Zilmans verfolgte die Taktik, das Rennen von vorne anzugehen, um kräfte- und zeitraubende Überholmanöver besonders auf den ersten Kilometern zu vermeiden.

Am Ende der ersten Runde, also nach fünf Kilometern, lag sie mit 22:40 Minuten an dritter Stelle der Frauenwertung. Lediglich die um neun Jahre jüngere Altersklassenweltmeisterin von Hawaii, Nicole Bretting (Pfaffenhofen an der llm), und die um 20 Jahre jüngere Daniela Arthofer (Dachau) lagen zu diesem Zeitpunkt schon uneinholbar vor ihr.

Nach einem langen Anstieg bei Kilometer acht forderte der auffrischende Gegenwind auf der freien Hochfläche bei Waltenhofen von allen Teilnehmern die Mobilisierung der letzten körperlichen und mentalen Reserven. Zilmans büßte auf diesem Streckenabschnitt gegenüber der ersten Runde 47 Sekunden ein.

Die TSV-Triathletin konnte jedoch durch eine Tempoverschärfung auf dem letzten Kilometer die nachfolgenden Läuferinnen auf Distanz halten und ihren dritten Platz bis ins Ziel behaupten.

Die Triathletin (Jahrgang 1963), die ihre läuferische Heimat schon vor Jahren beim SV Ried gefunden hatte, finishte in einer Zeit von 46:07 Minuten und war damit über zehn Minuten schneller als noch vor zwei Jahren. Das Erreichen des „Stockerlplatzes“ stellt für die hochmotivierte Sportlerin die verdiente Belohnung für den harten Trainingsalltag dar. Man darf auf weitere gute Ergebnisse der dreifachen Mutter gespannt sein.

Die Planung für das Jahr 2019 sieht neben Aufbauwettkämpfen in den nächsten drei Monaten die Teilnahme an ihrem ersten Marathon am 7. April in Wien vor. Drei Monate später folgt als Saisonhöhepunkt der Staffelwettbewerb bei der Datev-Challenge im fränkischen Roth. Dort möchte sie als Läuferin den abschließenden Marathonlauf bestreiten.

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