KreisklasseAugsburg-Mitte

12.09.2016

Eine kuriose Schlussphase

Hier bejubelte Stefan Scheurer (Zweiter von links) sein Tor zum 2:0, am Ende musste Kissing II mit einem 4:4 gegen Mering II zufrieden sein.
Bild: kolbert-press

In Kissing fallen vier Tore in den letzten fünf Minuten. FCS II siegt

Der FC Stätzling II ließ sich nicht bremsen und gewann auch zur „Unzeit“ am Vormittag bei Gold-Blau Augsburg mit 6:1. Gleich acht Tore fielen in Kissing, wo dem KSC II gegen Mering II auch ein 3:0-Vorsprung nicht zum Sieg reichte.

„Am Ende musst du um den einen Punkt noch froh sein“, so das kurze Fazit eines enttäuschten André Pusch, der Coach Peter Berglmeir vertrat. Mit 3:0 hatte sein Team zur Pause geführt, bis zur 85. Minute stand es 3:1, ehe sich dann die Ereignisse überschlugen. „Für uns ist das natürlich eine gefühlte Niederlage. Wenn du aus einem 0:3 in der Nachspielzeit einen 4:3-Vorsprung machst und dann doch noch einen Treffer kassierst, das ist bitter“, meinte Merings Trainer Christopher Fischer. Der MSV war nach der Pause klar tonangebend, schaffte mit den späten Toren den Ausgleich und in der Nachspielzeit gar das 4:3 und fuhr dennoch nur mit einem Punkt nach Hause. Andreas Faber machte mit seinem Freistoß-Treffer zum 4:4 (90.+2) dem MSV noch einen Strich durch die Rechnung. Ärgerlich für Kissing war noch die Gelb-Rote Karte für Daniel Kramer in der ersten Minute der Nachspielzeit.

Kissing II Kess, Kauer (57. Rieger, Bruns-Tudela, Kramer, Scheurer, M. Faber, A. Faber, Kiening (81. Salim Rasho), Magherusan (90. Kratzat), Pöhlmann, Diagne. – Mering II Schmidt, Kain (70. Thurm), Grandy, Pfeiffer, Nietsch, Huber, Müller, Gruber (31. Kienle), Dube (46. Frauenknecht), Krebold, Süßmeir. – Tore 1:0 Scheurer (19.), 2:0 Scheurer (26.), 3:0 Magherusan (41./Elfmeter), 3:1 Krebold (58.), 3:2 Müller (85./Elfmeter), 3:3 Krebold (87.), 3:4 Kienle (89.), 4:4 A. Faber (90.+1) – Gelb-Rot Kramer (Kissing/90.)

Eine souveräne Vorstellung lieferte der Tabellenführer bei seinem Auswärtsspiel in Augsburg ab. Gegen das russische Team war die zweite Mannschaft des FCS in allen Belangen überlegen und führte nach einer halben Stunde nach Treffern von Bayer und Max Kandler mit 2:0. „Es hätte noch höher stehen müssen“, ärgerte sich Trainer Christian Jauernig über die mangelnde Chancenverwertung. Denn kurz nach der Pause brachte Schnitzer die Hausherren wieder ran, jedoch wurde die Hoffnung durch zwei schnelle Tore von Bussay und Stronczik im Keim erstickt. Letzterer machte dann mit zwei weiteren „Buden“ kurz vor dem Abpfiff den lupenreinen Hattrick und den 6:1-Endstand perfekt. „Der Gegentreffer hätte nicht sein müssen“, so Jauernig. (biom)

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