Fußball-Nachlese

21.05.2012

Ende gut, alles bestens

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Strahlende Gesichter gab es beim SV Mering zu sehen. Mit der Mannschaften freuten sich Trainer Günter Bayer und Präsident Georg Resch (Mitte) sowie Abteilungsleiter Anton Kanjo (rechts) und der sportliche Leiter Stefan Kitzberger (zweiter von links). 
Bild: Linscheid

Mering, der TSV Friedberg und der FC Stätzling sind mit der Saison rundherum zufrieden. In der Kreisklasse wird’s noch einmal so richtig spannend

Schluss, aus, vorbei: Die Saison 2011/12 in der Bezirksoberliga und den Bezirksligen ist Geschichte – fast, denn noch stehen ja Relegationsspiele um Auf- und gegen den Abstieg an. Doch davon sind die Landkreisvertreter SV Mering, TSV Friedberg und FC Stätzling nicht betroffen – alle drei durften am vergangenen Samstag das Ende einer vollauf gelungenen Spielzeit feiern.

Es war ein optimaler Ausklang einer optimal verlaufenen Saison beim SV Mering in der Bezirksoberliga. Im letzten Spiel schlugen die Meringer noch den Meister FC Affing und steigen damit als Vizemeister in die Landesliga Südwest auf. „Der Sieg war nicht entscheidend, ich hätte auch mit einem Unentschieden – das übrigens das gerechtere Ergebnis gewesen wäre – gut leben können. Aber als Vizemeister nach oben zu gehen, ist schon toll“, freute sich Trainer Günter Bayer nach dem 1:0. Bei der anschließenden gemeinsamen Feier war die Stimmung bestens – bis zur Niederlage der Bayern im Champions-League-Finale. Die große spontane Sause war ja schon letzte Woche abgegangen, dennoch ließ man sich gemeinsam mit den Affingern das Bier und Gegrillte schmecken, das von den Verantwortlichen des MSV dank der Unterstützung der Sponsoren bereitgestellt worden war. „An diesem Abend war die Zeit für den stilleren Genuss“, so Bayer, der schon am Team für die Saison 2012/13 bastelt. Maximilian Obermayer kommt aus Gersthofen, Torhüter Volker Schmidt wird in den Kader der „Ersten“ aufrücken, da Sascha Bobak seine Laufbahn beenden wird. Und die Sommerpause wird kurz sein, denn schon am 19. Juni beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Froh, dass man die Saison so gut hinter sich gebracht hat, ist man auch beim TSV Friedberg und dem FC Stätzling in der Bezirksliga Süd. „Ich bin vollauf zufrieden und muss der Mannschaft ein riesen Kompliment machen und danken“, so TSV-Trainer Reinhard Kindermann nach dem abschließenden 2:0 gegen Sonthofen II.

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Wie schlecht hatte die Spielzeit doch für die Schwarz-Weißen begonnen. Nach sechs Spielen fand sich der hoch gehandelte TSV mit nur drei Punkten sieglos auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder, zudem fehlten plötzlich vier Leistungsträger. „So mancher hat damals geunkt, wir würden absteigen“, erinnerte sich Kindermann. Doch nun holte das Team in 24 Spielen 50 Punkte und beendete die Saison auf dem vierten Platz. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu Recht in der Bezirksliga spielt“, meinte auch Abteilungsleiter Marcus Mendel. Klar, dass am Samstag auch kräftig mit Freibier gefeiert wurde. Wann es beim TSV wieder losgeht mit dem Training, das steht noch nicht fest. „Es muss erst geklärt werden, wo wir nächstes Jahr spielen – ob im Norden oder Süden“, so Mendel, der lieber im Süden bleiben möchte, zumal die Bezirksliga Süd mit Teams wie Schwaben Augsburg, dem TSV Haunstetten sowie eventuell Bobingen und Königsbrunn doch wieder deutlich „Augsburg-lastiger“ werden wird als in den letzten Jahren.

Auch der FC Stätzling freut sich auf die Sommerpause. „Gott sei dank ist die Saison vorbei – die letzten Wochen, als es um nichts mehr ging, waren eine Qual, da war die Luft raus“, meinte Trainer Helmut Riedl. Sein Team hat die Ziellinie, also die Direktqualifikation, ja schon am 22. April erreicht – danach ließ die Konzentration deutlich nach. Zum Abschluss gab es noch den ungefährdeten 7:2-Sieg gegen Absteiger Sulzberg – mehr ein lockeres Austraben als ein intensives Spiel.

Während die „ersten“ Mannschaften des MSV, des TSV und des FCS also nun die Füße hochlegen dürfen, gilt das für die „zweiten“ Garnituren dieser drei Clubs in der Kreisklasse Augsburg-Mitte ganz und gar nicht. Dort kämpft der FCS II um den Klassenerhalt – und das mit aller Macht. Nach dem 5:2 in der Firnhaberau sind die Chancen wieder gestiegen. „Umso mehr ärgert mich der Punktverlust gegen Bärenkeller, aber wir haben’s ja weiter in der Hand, drin zu bleiben“, meinte FCS-Coach André Wolf. Während Stätzling also unten drin steckt, sind der TSV Friedberg II und der SV Mering II „oben“ dabei – und zwar ganz heiß im Rennen um den zweiten Platz. Im direkten Duell zwischen Mering und Friedberg gab es ein 2:2, ein Ergebnis, das dem TSV II wohl mehr hilft, als der Elf von Trainer Roland Pankratz. Es war ein sehr intensiv geführtes Spiel. „Ich verstehe bei manchem die Aggressivität nicht, mit der in dieses Spiel gegangen wurde“, so Marcus Mendel, der das TSV-Tor hütete. (Mehr in der Dienstagausgabe der Friedberger Allgemeinen)

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