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09.02.2015

Erfolgreicher Kraftakt

Entschlossen stemmten sich die Friedberger Volleyballer – hier im Block Andreas Eichhorn (links) und Christian Hurler – dem Aufstiegsaspiranten ASV Neumarkt entgegen. Die Friedberger holten in einem wahren Kraftakt einen 3:2-Sieg.
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Entschlossen stemmten sich die Friedberger Volleyballer – hier im Block Andreas Eichhorn (links) und Christian Hurler – dem Aufstiegsaspiranten ASV Neumarkt entgegen. Die Friedberger holten in einem wahren Kraftakt einen 3:2-Sieg.
Bild: Kleist

Der TSV Friedberg kämpft in einem packenden Spiel den ASV Neumarkt mit 3:2 Sätzen nieder – und das wieder mit kaum Wechseloptionen auf der Bank

 Die Drittliga-Volleyballer des TSV Friedberg gewannen in einem wahren Kraftakt mit 3:2 (24:26, 25:21, 25:22, 15:25, 15:8) gegen den Meisterschaftsanwärter aus Neumarkt und bewiesen dabei einmal mehr große Moral.

In dieser Saison scheinen die Volleyballer des TSV von Krankheit und Verletzungen nur so gebeutelt zu werden. Wieder einmal konnte man nur zu acht auflaufen und von denen mussten zwei – Alex Wiskirchen und Andi Eichhorn – die Woche über das Krankenbett hüten.

Der ASV aus der Oberpfalz war immerhin mit zehn Spielern angereist, darunter auch ein slowakisches Trio. Von Anfang an entwickelte sich ein heiß umkämpftes Spiel. Im Vergleich zur Vorwoche konnte mit einem Libero agiert werden, was der Annahme und Abwehr der Schwaben zusätzlich Sicherheit gab. Hannes Steffan übernahm diesen Part, wohingegen Christian Hurler auf die Annahme-Angriffsposition auswich. Friedberg erspielte sich durch druckvolles Aufschlagspiel eine 23:21 Führung. Doch wie in der Vorwoche sollte dieser Vorsprung durch Nachlässigkeiten in der Annahme jedoch noch verspielt werden. ASV-Trainer Jürgen Dietrich fand in seinen beiden Auszeiten gegen Ende des Satzes wohl die richtigen Worte, sein Team drehte durch eine gute Block-Abwehrleistung den Satz noch mit 28:26.

Im zweiten Satz schien Neumarkt seiner Favoritenrolle weiterhin gerecht zu werden. Schnell erspielten sich die Oberpfälzer eine 7:3-Führung. Vor allem das Duo Somplak und Hrinak bekamen die Lechrainer in dieser Phase des Spiels nicht in den Griff. Doch schafften es die Lehmannschützlinge durch druckvolle Aufschläge, sich mehrere Punktchancen zu erspielen, die konsequent zu verwerten, und so glich Friedberg zum 14:14 aus. Über die Spielstände 18:16 und 21:18 drehte man diesen Durchgang in einem wahren Kraftakt mit 25:21. Ein ähnliches Bild bot sich den rund 120 Zuschauern im dritten Spielabschnitt. Friedberg machte gegen Ende des Spielabschnitts durch gute Blockarbeit die entscheidenden Breakpunkte und holte den Satz Nummer drei mit 25:22. Im vierten Spielabschnitt musste Friedberg dem intensiven Spiel Tribut zollen. Eichhorn und Wiskirchen, die gesundheitlich angeschlagen, dennoch die Hauptlast im Angriff tragen mussten, wurden nun zunehmend geschont. Mit 25:15 entschieden die starken Neumarkter diesen Satz für sich und erzwangen den Tiebreak.

Bis zum 6:6 blieb dieser Entscheidungssatz ausgeglichen, ehe Christian Hurler mit einer Aufschlagserie eine 10:6-Führung erspielte. Auch beide Auszeiten von Trainer Jürgen Dietrich brachten nicht die erhoffte Wende. Mit 15:8 gewann Friedberg den entscheidenden Durchgang an diesen Nachmittag verhältnismäßig deutlich und Spieler und Trainer freuten sich anschließend umso ausgelassener.

Ein zufriedener Trainer Sven Lehmann meinte nach der Partie: „Es war definitiv ein Sieg der Moral. In schwierigen Situationen haben wir uns immer darauf besonnen, was wir uns vorgenommen hatten und haben somit in der Abwehr des Öfteren was geholt. Kompliment an den Kampfgeist der Jungs!“ (alh)

Friedberg Eichhorn, Gumpp, A. Hurler, C. Hurler, Kragl, Steffan, Stöcker, Wiskirchen

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