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Volleyball

06.10.2019

Erster Sieg im siebten Anlauf für Friedberg

Grund zur Freude hatten die Friedberger Volleyballer, die bei ihrem siebten Anlauf endlich den ersten Sieg beim VC Zschopau im Erzgebirge feiern konnten. Die Friedberger um Zuspieler Michael Hurler (Nummer 4) bleiben damit mit weißer Weste Spitzenreiter.
Bild: Michael Hochgemuth

Der TSV Friedberg kann sich erstmals auswärts beim VC Zschopau durchsetzen und wahrt mit einer weißen Weste die Tabellenführung in der 3. Liga Ost.

Im siebten Anlauf hat es endlich geklappt: Zum ersten Mal in der 3. Liga konnten die Friedberger Volleyballer beim VC Zschopau gewinnen – und zwar mit 3:1. Mit nunmehr vier Siegen wahrten sich die Friedberger auch ihre weiße Weste und bleiben Tabellenführer.

Der VC Zschopau, das Team aus dem Erzgebirge, ist für den TSV Friedberg ein Angstgegner – zumindest, wenn der TSV bei den Sachsen spielt. Denn seit man in der 3. Liga gegeneinander spielt, gelang es den Fuggerstädtern noch nie, dort zu gewinnen. Und auch dieses Mal standen die Zeichen vor dem Spiel schlecht: Neben den beiden Liberos musste Coach Fabi Gumpp auch verletzungsbedingt auf den Kapitän Julian Birkholz verzichten.

Zwei Teams auf Augenhöhe

In den ersten Satz waren beide Teams auf Augenhöhe, die Annahme stand stabil und auf beiden Seiten konnten die Angreifer immer wieder Punkten. Bis zur Mitte des Satzes konnte sich kein Team absetzen. Dann waren es die Friedberger, die vier Punkte in Folge zum 20:16 machten. Nach einer Auszeit der Gastgeber verlor der TSV den Faden, Zschopau glich aus. Danach punkteten beide Teams im Gleichschritt. Friedberg konnte die ersten zwei Satzbälle abwehren, musste dann aber den dritten zum 25:27 hinnehmen.

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Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und das Team um Kapitän Michi Stöcker fand besser in die Partie. Die Annahme um Libero Stefan Erhardt stand stabiler und Zuspieler Michi Hurler konnte sein Angreifer besser in Szene setzen. So setzte sich der TSV auf 15:11 ab. Nach einer Auszeit kam der Gastgeber wieder etwas näher, aber Friedberg gab weiter den Ton an. Muit 25:22 schaffte der TSV den Satzausgleich.

Guter Start im dritten Satz

Im dritten Abschnitt erwischten die Friedberger einen guten Start. Dank einer starken Blockarbeit führte man schnell mit 8:5. Auch im weiteren Verlauf ließen die Gäste nicht locker, selbst zwei Auszeiten der Gastgeber und das lautstarke Zschopauer Publikum brachten den TSV nicht aus dem Rhythmus. Die Herzogstädter ließen sich nicht beirren und wahrten ein Fünf-Punkte-Polster. Am Ende ging der Satz mit 25:19 an Friedberg.

Der letzte Satz des Abends sollte noch einmal für viel Spannung sorgen. Friedberg lief von Beginn an immer einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterher. Es gelang einfach nicht, das Zschopauer Abwehrbollwerk zu überwinden. Bis zum 20:22 lagen die Friedberger deshalb hinten, doch sie stemmten sich vehement gegen den drohenden Satzverlust. David Strobel wehrte einen Satzball mit einem starken Angriff ab, Matthias Kaiser sorgte mit einem Ass zum 25:24 und für den ersten Matchball der Gäste. Nach einem Netzfehler der Gastgeber und dem daraus resultierenden 26:24 gab es aufseiten der Friedberger kein Halten mehr.

Somit gewannen die Friedberger zum ersten Mal in sieben Jahren in Zschopau mit 3:1 und bleiben ungeschlagener Tabellenführer.

„Es war heute das erwartet schwere und intensive Spiel. Wir haben heute zu keiner Zeit nachgelassen und uns immer in alle Bälle reingeworfen, am Ende sind wir mehr als glücklich, dass wir endlich einen Sieg in Zschopau einfahren konnten“, so Friedbergs Mittelblocker Paul Decombe.

Friedberg Jannik Birkholz, Decombe, Erhardt, Gumpp, Michael Hurler, Husemann, Kaiser, Luber, Pohl, Strobel, Stöcker

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