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Ringen

23.04.2015

Erwartungen werden nicht erfüllt

Niklas Guha (blaues Trikot) vom TSC Mering wurde in der Kategorie bis 76 Kilo bei den deutschen A-Jugend-Meisterschaften in Plauen am Ende Vierter.
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Niklas Guha (blaues Trikot) vom TSC Mering wurde in der Kategorie bis 76 Kilo bei den deutschen A-Jugend-Meisterschaften in Plauen am Ende Vierter.

Bei den deutschen A-Jugend-Meisterschaften bleiben die drei Starter des TSC Mering ohne Edelmetall – und dennoch ist ihr Trainer mit dem Gezeigten zufrieden

Bei den deutschen Ringermeisterschaften in Plauen reichte es für die Sportler des TSC Mering nicht zur Medaille. Dennoch herrschte insgesamt Zufriedenheit.

Mit hochgesteckten Zielen traten die Meringer Jugendringer Niklas Guha, Oliver Tanzyna und Benedikt Rieger bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft in Plauen an. Obwohl keiner der Athleten eine Medaille erringen konnte, lobte TSC-Coach Hannes Haring seine Schützlinge: „Eine super Leistung aller Sportler. Die Entwicklung, die die Jungs in den letzten 18 Monaten durchgemacht haben, ist sensationell. Das zeigen auch ihre Ergebnisse der letzten Wettbewerbe“. Beim Turnier, das im griechisch-römischen Stil ausgetragen wurde, startete Benedikt Rieger in der Kategorie bis 50 Kilo hoffnungsvoll am ersten Abend in den Wettbewerb: Mit einem schnellen Schultersieg über Fabian Knopf ließ der Youngster die Konkurrenz aufhorchen. Weniger gut lief es für Oliver Tanzyna bis 58 Kilo. Der Sportschüler wurde seinerseits von Leon Nisi geschultert und stand damit bereits früh unter Zugzwang. Niklas Guha, der bis 76 Kilo startete, tat es Rieger gleich und legte seinen Konkurrenten, Arne Kornrumpf, aufs Kreuz. Am Hauptkampftag einen Tag später legte Guha direkt nach, indem er Daniel Ehler und Sandro Görisch mit jeweils einem 3:1-Punktesieg niederhielt und somit in die Hauptrunde einzog. Benedikt Rieger dagegen konnte nicht an die Leistung vom Vortag anknüpfen: Gegen Nils Buschner und Paul Nimmerfroh musste der TSCler zwei Niederlagen nach Punkten hinnehmen und schied somit aus dem Turnier aus – am Ende stand Platz acht zu Buche. Tanzyna dagegen hatte den Rückschlag vom Vorabend abgehakt und siegte souverän mit 8:0 Punkten gegen Yannik Bitterling aus Berlin.

Doch auch für den zweiten Meringer bedeutete das dritte Duell das Aus: Mit einer denkbar knappen 1:1-Niederlage – die letzte Wertung entscheidet den Kampf – gegen Chris Militzer vom KSV Pausa war das Turnier für den Sportschüler beendet.

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„Mit der letzten Wertung waren wir nicht einverstanden. Das muss man nicht geben. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich mir einfach mehr ausgerechnet hatte“, gab sich der Meringer geknickt. Auf dem Weg in das Finale traf Guha gegen den späteren Turniersieger Achim Thumshirn vom ASV Neumarkt. Gegen den körperlich starken Athleten musste Guha die 0:3-Niederlage akzeptieren: „Da war nicht mehr drin. Der war heute einfach stärker“, gestand sich der TSCler ein.

Somit stand das Nachwuchstalent aus Schwaben im kleinen Finale. Doch auch hier fand der Meringer nicht mehr zurück in die Erfolgsspur, als er gegen Friedrich Fouda vom ASV Plauen mit 0:3 verlor. „Heute hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt, das man in so einem Turnier für eine Medaille braucht“, resümierte TSC-Trainer Hannes Haring.

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