Handball-Nachlese

28.02.2013

Friedberg auf Titelkurs

Hart umkämpft war das Landesliga-Derby zwischen Kissing (weiß) und dem TSV Friedberg II. Hier stört Friedbergs Julian Prause Kissings Mark Büschel im letzten Moment.
Bild: Kolbert

Bemerkenswertes Remis in Horkheim. KSC trauert Chancen nach

Friedberg/Kissing Der TSV Friedberg bleibt auf Titelkurs in der 3. Liga – die Friedberger waren beim 33:33 das erste Team, das in Horkheim nicht verloren hat. Bei den Landesliga-Herren des Kissinger SC trauerte man nach dem 20:22 im Derby beim TSV Friedberg II etwas den vergebenen Chancen nach. Und die SG-Damen hatten am 27:42-Debakel gegen Bergtheim zu knappern.

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Das Spiel des TSV in Horkheim zeigte aber auch, dass die Abwehr, sonst eine große Stärke der Friedberger, nicht immer gut funktionierte. Aber nur zu Beginn der zweiten Halbzeit war Friedberg deutlicher im Hintertreffen. Das 15:18 war rasch aufgeholt, spätestens nach dem 20:20 in der 38. Minute hatten die Herzogstädter Oberwasser. Ein Spitzenspiel war es deswegen, weil Horkheim die Klasse besaß, um dagegenhalten zu können. So blieb es bis zum Ende spannend. Trainer Hartmut Mayerhoffer freute sich über den Punkt: „Ein Remis in Horkheim ist ein gutes Resultat. Die Heimstärke der Heilbronner ist ja allgemein bekannt. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, aber dazu hätten wir in der Abwehr den starken Rückraum der TSB besser im Griff haben müssen.“ Mayerhoffer bezeichnete das Remis als gerecht und die „Zuschauer haben ein packendes Spiel gesehen“.

Hart umkämpfter Sieg im Derby

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Mit einem 22:20-Sieg im Derby gegen Kissing ist die zweite Mannschaft des TSV Friedberg an den Aufstiegsplätzen drangeblieben. Trainer Marcus Wuttke freute sich über die zwei Punkte: „Ein hart erkämpfter Sieg gegen unseren Nachbarn, aber das war in der zweiten Halbzeit schon etwas glücklich. Kissing hätte uns da gefährlich werden können, wenn sie ihre Chancen besser genutzt hätten.“ In diesen Tenor konnte Kissings Trainer Dieter Braun nur einstimmen. „Es war schade, dass wir verloren haben. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt – aber wir haben halt nie den Ausgleich geschafft.“ Im KSC-Lager war man sich einig: Wäre der Ausgleich gelungen, dann hätte man das Spiel wohl gedreht.

Die Damen der SG Kissing/Friedberg hingegen erlebten in Bergtheim bei der 27:42-Niederlage ein Debakel. Der Tabellendritte der Bayernliga war einfach zu stark. SG-Trainerin Patricia Niclaus nahm die Niederlage gelassen: „Gegen einen starken Gegner darf man nicht viele Fehler machen, denn er nutzt jeden gnadenlos aus. Im Angriff haben wir zu oft unvorbereitet abgeschlossen und uns zu viele technische Fehler erlaubt.“

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