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Handball

09.03.2018

Friedberg muss auf wichtigen Spieler verzichten

Der Friedberger Spielmacher Michael Schnitzlein hat sich gegen HaSpo Bayreuth an der Schulter verletzt. Nun fällt er länger aus.
Bild: Christian Kolbert (Archiv)

Das Bayernliga-Team fährt ohne Michael Schnitzlein nach Rothenburg. Die Zweite muss in Allach ran.

Die erste Mannschaft des TSV Friedberg trifft in der Handball-Bayernliga in Rothenburg auf einen motivierten Gegner. Die Reserve hat ebenfalls eine schwere Auswärtsaufgabe.

Friedberg I Am Samstag sind die Friedberger Handballer ab 19.30 Uhr in Rothenburg gefordert. Das Pensum am vergangenen Wochenende war selbst für trainierte Sportler extrem: Am Samstagabend musste Friedberg in der Bayernliga ran, knapp 19 Stunden später wartete bereits die Aufgabe im deutschen Amateurpokal. Und die Handballer zahlten einen herben Preis für die hohe Belastung: Michael Schnitzlein verletzte sich am letzten Samstag an der Schulter, er wird darum auf jeden Fall in Rothenburg fehlen. Es ist zudem fraglich, ob der Friedberger Spielmacher in dieser Saison noch einmal ins Team zurückkehren kann.

Zudem verletzten sich am Sonntag im Pokal Paul Thiel und Maximilian Schneider. Thiel bekam einen Schlag auf die Schulter und musste die gesamte Woche mit dem Training pausieren. Schneider traf dasselbe Schicksal mit einem verletzten Finger an seiner Wurfhand. Der Einsatz beider Akteure an diesem Samstag ist fraglich. Definitiv fehlen wird Linkshänder Tobias Müller, er muss erkrankt passen.

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Dafür kehrte Torwart Matthias Kraus im Pokal ins Team zurück, er wird auch in Rothenburg wieder mit dabei sein. Pausieren hingegen wird Peter Haggenmüller, ihm fehlt noch die Fitness nach seiner längeren Verletzungspause. Er hatte im Pokalspiel sein Comeback gegeben, um den ersatzgeschwächten Herzogstädtern mehr Optionen zu bieten. Friedberg wird also erneut mit einem dünner besetzten Kader auflaufen müssen, da die zweite Mannschaft zeitgleich im Einsatz ist.

Rothenburg belegt momentan Rang acht in der Bayernliga. Die Franken gehören zu einer Gruppe von fünf Teams, die nur durch einen Zähler voneinander getrennt sind. Ihr Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist aber gering, Rothenburg muss auf jeden Fall noch aufpassen, um nicht zu den Absteigern in dieser Spielzeit zu gehören. Darum wird die Mannschaft sicherlich hoch motiviert in ihr Heimspiel gehen. Friedbergs Trainer Mirko Pesic sieht die Partie als einen weiteren Schritt in der sportlichen Entwicklung seiner Herzogstädter: „Wir sind in den letzten Monaten trotz großem Verletzungspech gehörig weitergekommen. Auch am Samstag fehlen uns einige wichtige Spieler, aber wir wollen auf jeden Fall vollen Einsatz zeigen und um die Punkte kämpfen. Jede Begegnung ist wichtig, in jeder kann man etwas lernen und daraus wichtige Schlüsse ziehen, um noch besser zu werden. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen.“

Friedberg II Die Friedberger Zweite hat das nächste schwere Auswärtsspiel vor der Brust. Am Samstag ab 18 Uhr müssen die Handballer in Allach ran. Die Oberbayern sind als Vierter noch im Rennen um die Meisterschaft, ihr Rückstand auf die Spitze beträgt lediglich vier Punkte. Eine 21:26-Niederlage bei den wiedererstarkten Niederraunauern hat sie am vergangenen Wochenende aber etwas zurückgeworfen. Auch für den TSV war der letzte Spieltag kein erfolgreicher. Bei den schlechter platzierten Immenstädtern gab es eine knappe Niederlage. Friedberg ist somit auf den achten Rang zurückgefallen und muss sich nach zuletzt vier Pleiten am Stück noch stärker nach unten orientieren.

Trainer Gerald Schwarz kann aber fast mit allen Akteuren planen. Nur hinter dem Einsatz von Kreisläufer Alexander Prechtl steht noch ein Fragezeichen, er ist erkrankt. „Natürlich wird es bei einem Spitzenteam wie Allach besonders schwer“, sagte der Coach. „Aber mit Kampfgeist und einer guten Abwehr können wir auch dort bestehen. Vielleicht können wir damit die Überraschung schaffen.“

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