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Trampolinturnen

20.11.2018

Friedberg puscht sich nach oben

Die beste Kür seiner sportlichen Laufbahn hatte Marc Kimmel vom TSV Friedberg zu bieten.
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Die beste Kür seiner sportlichen Laufbahn hatte Marc Kimmel vom TSV Friedberg zu bieten.
Bild: Werner Miller

Bei den schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm erzielen die Sprungakrobaten des TSV Spitzenergebnisse. Sie holen fünfmal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze.

Es war zu erwarten, dass die Sprungakrobaten des TSV Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm ihre Spitzenposition im Turnbezirk Schwaben nicht so leicht aus der Hand geben. Die Turner dachten aber auch, dass der Kampf um Titel und Podestplätze im Finale eine heiße Angelegenheit wird. Als das positive Ergebnis jedoch so eindeutig ausfiel, wurde die Freude darüber beinahe euphorisch gefeiert.

In zehn Jahrgangsklassen, eingeteilt von 1996 bis 2010, hatte Friedberg durch die hohe Meldung von 19 Aktiven beste Chancen, sich im Vorkampf von Pflicht und Kür in den alles entscheidenden Finalkampf der besten Acht hineinzuturnen. Das gelang 17 Friedbergern in vorzüglicher Manier und ließ die Absicht erkennen, dass es nur noch um Gold, Silber und Bronze auf dem Siegerpodest ging. Schlussendlich waren es stolze sieben von zehn Jahrgangsstufen, in denen Friedberg die letzte Runde im Titelrennen eröffnete.

Nur in der Wettkampfklasse 9 (WK) musste Melina Müller auf dem dritten Podestplatz der Topturnerin Hanna Lindermeir vom TV Immenstadt und Rebecca Heidler vom TSV Neu-Ulm den Vortritt lassen. Ebenso kamen Julina Kimmel, zweiter Platz, und Emily Ullmann, dritter Platz, in der WK 3 an Eva Lindermeir vom TV Immenstadt nicht vorbei. Genauso erging es Helen Häusler, Platz zwei und Stella Garni, Platz drei, die in der WK 1 gleich in der Ausführung, aber mit weniger Schwierigkeiten einen Titel verpassten. Ihren vierten Sieg in ungebrochener Reihenfolge feierte die TSV-Turnerin Phoenix Baumgardt in der WK 5. Als Vizemeisterin mit knappen 0,5 Punkten Differenz ist Helena Chortikoglou wohl ihre stärkste Konkurrentin.

Als schwäbischer Vizemeister kletterte außerdem Johannes Lüttig aufs Podest. Mit Bronze sprang ebenso Anna Lena Reith auf das Siegertreppchen. Einen Finalplatz schafften Amelie Riske, Platz vier, Katharine Einertshofer, Platz sechs, und Sophia Engelhard, Platz fünf.

Die zweitbeste Tagesnote des Wettkampftages mit 85,3 Punkten fuhr jedoch das Sprung-Ass Laura Hillenbrand ein. Mit riskanten Doppelsprüngen, in vertikaler und horizontaler Richtung in bestechender Ausführung präsentiert, ging der Meistertitel noch vor einer ebenso glänzend springenden Annika Arzberger, an ein Supertalent ersten Ranges. Newcomer und Hochtalent Florian Kristen hatte in der WK 4 keine Probleme das Treppchen auf Platz eins zu erklimmen. Tim Wanitschek gewann in der WK 6 seinen Wettkampf mühelos. Besonders stolz aber ist Trainer Christian auf Marc Kimmel, der in der WK 10 als schwäbischer Meister am Samstag im Finale die vielleicht beste Kür seiner sportlichen Laufbahn erreicht hat und zudem die Glückwünsche als frisch gebackener C-Trainer in Empfang nehmen durfte. Pech hatte Emma Wörner in der WK 1. Durch einen Fehlsprung musste sie ihre Übung abbrechen.

Nach der gelungenen Generalprobe steht nun gesteigertes Powertraining vor den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Bayreuth am Samstag an.

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