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Handball

11.09.2019

Friedberg trennt sich von Fadil Kqiku

Fadil Kqiku ist nicht mehr Trainer des TSV Friedberg. Der Verein hat sich von ihm getrennt.
Bild: Peter Kleist

Die Handballer des TSV werden nun von einer Frau trainiert, was einmalig in der Bayernliga ist.

Die Handballer des TSV Friedberg haben sich von ihrem Trainer Fadil Kqiku getrennt. Nach nur einer Saison im Amt erfolgte nun das Aus für den Deutsch-Kosovaren. Abteilungsleiter Dirk Kreutzburg gab folgendes Statement ab: „Leider hat der TSV sich von seinem Trainer trennen müssen. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir wünschen Fadil Kqiku auf seinem weiteren sportlichen Weg alles Gute. Über Internes möchte ich jedoch keine weitere Auskunft geben. Wir sind aber auf jeden Fall glücklich, so schnell eine so kompetente und renommierte Nachfolgerin gefunden zu haben.“

Erfahrene Trainerin auf der Bank

Denn auf der Bank sitzt in Zukunft mit Christina Seidel eine erfahrene BHV-Trainerin. Sie wird mit der Mannschaft in die Saison 2019/20 gehen. Seidel, die noch unter ihrem Mädchennamen Pawlick viele Jahre lang diverse Jugendmannschaften – darunter auch die A-Junioren – beim TSV Friedberg trainiert hatte und später die Kissinger Damen zum Meistertitel in der Landesliga führte, wird der einzige weibliche Trainer in der Bayernliga sein. „Ich kenne den TSV Friedberg ja noch aus meiner Studienzeit“, sagte Seidel. „Darum übernehme ich die Aufgabe gerne. All das ist sehr kurzfristig passiert, wir alle werden noch etwas Zeit brauchen. Aber die Mannschaft und ich freuen uns schon sehr auf das erste Saisonspiel am Sonntagnachmittag gegen Lohr in der TSV-Halle.“ Ihr Co-Trainer wird der frühere Spieler der zweiten Mannschaft, Christoph Handelshauser, sein.

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