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Bogenschießen

21.02.2018

Friedberg trifft auf harte Konkurrenz

Die Friedberger Bogenschützen mussten gegen starke Konkurrenz bei den bayerischen Hallenmeisterschaften antreten. Teilweise sind die Schützen aus dem Freistaat international erfolgreich.
Bild: Klaus Heimann

Bei den bayerischen Hallenmeisterschaften verpassen die BSC-Sportler die Weiterqualifizierung.

Auf sehr starke Konkurrenz traf der Bogenschützenclub Friedberg bei den bayerischen Hallenmeisterschaften. In der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück wurde der Wettkampf ausgetragen. Drei Friedberger hatten sich im Vorfeld qualifiziert: Herbert Schwarz, Klaus Heimann und Claudia Eimesser.

Mit guten Voraussetzungen als amtierender oberbayerischer Bezirksmeister in der Disziplin Blankbogen stellte sich Schwarz der starken Konkurrenz, die unter anderem aus dem deutschen Meister des letzten Jahres, Michael Mayer vom BS Wirsberg, und weiteren Topschützen, die auch international agieren, bestand. Nach zwei spannenden Durchgängen zu jeweils 30 Pfeilen auf eine Scheibe mit 40 Zentimeter Durchmesser und einer Entfernung von 18 Metern schloss Herbert Schwarz den Wettkampf mit 483 von 600 möglichen Ringen auf Platz 19 ab. Klaus Heimann ging als 32. mit 437 Ringen aus dem Wettbewerb. Bayerischer Meister wurde Josef Priller vom TSV Kirchdorf/Inn mit 536 Punkten. Bei den Damen erkämpfte sich Kristina Heigenhauser vom BSG Ebersberg (deutsche Meisterin), die auch schon Gold bei Weltmeisterschaften holte, mit 530 Punkten den Titel der bayerischen Meisterin. Wacker schlug sich Claudia Eimesser vom BSC Friedberg mit 455 Punkten – sie konnte damit den guten siebten Platz für sich verbuchen.

Wie hoch die Anforderungen waren, sieht man daran, dass viele bayerische Schützen, die in Garching-Hochbrück antraten, bei den deutschen Meisterschaft unter den ersten zehn stehen. Die Ergebnisse zeigten auch deutlich, dass ein zweieinhalbstündiges Wochentraining in der Halle nicht ausreiche, um mit den vorderen Plätzen konkurrieren zu können, heißt es beim BSC Friedberg. Mehr Trainingseinheiten seien aber in der derzeitigen Situation nicht realisierbar, da keine vereinseigene Halle zur Verfügung stehe.

Die Hallenmeisterschaften 2018 sind nun für die Friedberger Bogenschützen abgeschlossen. Zur Weiterqualifizierung auf die deutschen Meisterschaften im März in Solingen reichen die geschossenen Ringzahlen jedoch nicht aus.

Jetzt können sich die Friedberger Bogenschützen mit voller Kraft auf die Meisterschaften im Freien konzentrieren und mit intensivem Training auf die körperlich und mental sehr anspruchsvollen Feldbogenwettbewerbe vorbereiten. Begonnen wird die Saison Ende April mit den Vereins- und Gaumeisterschaften auf dem Feldbogen-Schießgelände in Friedberg am Lueg ins Land.

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