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Volleyball 3. Liga

11.11.2019

Friedberg verliert beim Spitzenreiter

Für Paul Décombe (links) und den TSV Friedberg war in Mühldorf diesmal nichts drin.
Foto: Peter Kleist

Friedberg muss sich im Schlagerspiel beim TSV Mühldorf mit 0:3 Sätzen deutlich geschlagen geben. Vor allem beim Aufschlag zeigen die TSV-Akteure Schwächen.

Beide Teams hatten sich für das Spitzenspiel – Erster gegen Zweiten – natürlich einiges vorgenommen. Friedberg liebäugelte mit der Chance, den TSV Mühldorf wieder zu enthronen, während Mühldorf selbst mit einem Sieg den Abstand zu den Verfolgern Eibelstadt und Friedberg vergrößern könnte.

Mühldorf startet deutlich aggressiver

Vom Heimpublikum bestärkt starteten jedoch die Gastgeber deutlich aggressiver in die Partie. Vor allem im Aufschlagspiel setzte sich Mühldorf gleich zu Beginn dank einiger risikoreicher Aufschläge ab. Die Friedberger schienen sichtlich verunsichert, hatte man bereits beim Aufwärmen mit der niedrigeren Hallendecke zu kämpfen gehabt. Die eigene Annahme kam damit oft zu scharf und zu nah zur gegnerischen Blockreihe. Mühldorf nutzte die Schwäche und führte bald mit sieben Punkten. Auch zwei Auszeiten und personelle Veränderungen hatten nicht den gewünschten Effekt, mit 16:25 musste Friedberg den ersten Satz abgeben.

Doch auch die kurze Pause spielte den Gästen nicht in die Karten. Die Friedberger konnten zwar ihren eigenen Spielaufbau stabilisieren, scheiterten dennoch des Öfteren am starken Block der Hausherren. Die Blockreihe um Erstliga-Neuzugang Iven Ferch schien phasenweise unüberwindbar. Zusätzlich blieb der eigene Aufschlag größtenteils zu harmlos. Friedberg kämpfte sich dank einer starken Phase bis auf 17:19 heran. Mühldorf legte aber erneut eine Schippe drauf und sicherte sich den Satzball mit 25:20.

Steigerung im dritten Satz

Die anschließende zehnminütige Satzpause nutzten die Friedberger, um das bisherige Spiel zu reflektieren. Vor allem der eigene Aufschlag schien noch zu oft zu weit entfernt von der Stärke vergangener Spieltage. Auch fehlte bisher nötige Aggressivität. Doch mit neuem Mut wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben.

Mühldorf hingegen brachte sich selbst ein wenig aus dem Aufschlagrhythmus. Friedberg stellte sich konsequenter auf das gegnerische Aufbauspiel ein und so entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, den mancher bereits zu Spielbeginn erwartet hätte. Friedberg konnte gleich mehrere lange Ballwechsel für sich behaupten. Keines der Teams konnte sich bis zum 20:20 absetzen. Anschließend nutzen die Friedberger vielversprechende Breakchancen jedoch nicht aus und somit blieb es bis zum 25:25 ausgeglichen. Daraufhin entwickelte sich ein spannender Spielhöhepunkt. Friedberg hatte einen Satzball, konnte diesen jedoch nicht nutzen. Am Ende blieb das Glück aufseiten der Gastgeber. Mit 31:29 ging auch der letzte Durchgang aufs Mühldorfer Konto.

„Wir haben heute nicht wirklich ins Spiel gefunden und allesamt deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt“, so die Bilanz der Mannschaftsverantwortlichen.

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