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Tennis

06.10.2019

Friedberger triumphiert ohne Satzverlust

Patrick Link vom TC Friedberg gewann die 6. Augsburger Jugend Open beim TC Schießgraben.
Bild: Reiner Link

Patrick Link vom TC Friedberg gewinnt die 6. Augsburger Junior Open souverän. Dabei sind die Voraussetzungen nach einem langen Sommerurlaub nicht die besten.

Patrick Link vom TC Friedberg durfte einen weiteren Erfolg in seiner noch jungen Karriere feiern. Der 13-Jährige gewann die 6. Augsburger Junior Open 2019 – und das ohne Satzverlust.

Eigentlich war Patrick Link vor dem Turnier außerordentlich schlecht gelaunt: Er hatte volle drei Wochen Urlaubspause im subtropischen Vietnam hinter sich und traf seit seiner Rückkehr nach Friedberg keinen einzigen Ball mehr. Und eigentlich hatte er seinem Trainer Jiri Zavadil versprochen, keine langen Sommerurlaube mit Faulenzen und Schwimmen zu verschwenden. Also fuhr er Ende September mit sehr gemischten Gefühlen zum TC Schießgraben nach Augsburg, der Austragungsstätte der Augsburger Junior Open 2019.

Die Ruhepausen tun offensichtlich gut

Aber eine gewisse Ruhepause schien sowohl dem Körper als auch dem Geist des jungen Spielers ganz gut zu tun, da er sein erstes Match gegen seinen Vereinskollegen Fabian Rauser (Leistungsklasse LK 20) vom TC Friedberg souverän mit 6:2 und 6:2 gewann. Einen weiteren Teamkollegen des TC Friedberg – Marco Schuester (LK 16) – besiegte er ebenso deutlich mit 6:1 und 6:2, bevor er dann auf den ein Jahr jüngeren Sydney Zick (LK 18) vom TC Dachau traf, dessen gesamte Familie aus leidenschaftlichen Tennisspielern bzw. Trainern besteht. Überraschend deutlich ließ er Sydney nie so recht zu seinem Spiel finden und besiegte ihn schließlich klar mit 6:2 und 6:0.

Sein Finalgegner war Nick Berens (LK 15) vom TC Meckenbeuren-Kehlen, der für den Württembergischen Tennisverband spielt. Auch hier gewann Patrick Link nach einem zähen Match verdient mit 6:2 und 6:1, wenngleich das Ergebnis die Spielstärke und die verbissene Gegenwehr Nicks nicht wirklich widerspiegelte. Der junge Württemberger gab keinen Ball verloren und wehrte sich nach Kräften mit harten und äußerst präzisen Grundlinienschlägen. Letztendlich behielt Patrick aufgrund seiner Sicherheit am T-Punkt die Überhand und gewann das Turnier verdient.

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