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Volleyball

13.03.2017

Friedbergerinnen stehen sich selbst im Weg

Auch die Ansprachen von Trainer Alex Wiskirchen führten nicht zum Erfolg: Die Volleyballerinnen des TSV Friedberg unterlagen klar dem TV Planegg-Krailling mit 0:3.
Bild: Christian Buchholtz

Gegen den TV Planegg-Krailling unterliegen die TSV-Spielerinnen deutlich. Wo die Probleme liegen.

Wieder musste die erste Damenmannschaft des TSV Friedberg ohne Punkte den Heimweg antreten. Der Plan der Volleyballerinnen, am letzten Auswärtsspieltag einen Schritt in Richtung Erhalt der 3. Liga zu machen, ging nicht auf.

Dabei erwischten die Friedbergerinnen einen guten Start und lagen beim Stand von 12:7 noch komfortabel in Führung. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf und der TV Planegg-Krailling hatte einen ebensolchen. Eh man sich versah, glichen die Gastgeber schnell zum 13:13 aus, zogen am TSV vorbei und gewannen bei jetzt deutlich zu wenig Gegenwehr den ersten Satz mit 25:21. „Da ist noch nix verloren, wir müssen einfach nur unsere Chancen verwerten und unser Spiel konstant durchziehen, dann sind wir wieder dabei“, munterte Coach Alex Wiskirchen beim Seitenwechsel sein Team auf.

Doch irgendwie kam das bei seinen Spielerinnen nicht an. Die zweite Runde begann deutlich holpriger und manchmal wirkte es, als ständen sie sich nun selbst im Weg. Aus einem 0:4-Rückstand wurde schnell ein 4:10 und dann ein 8:16. Die Gegner hatten kaum Gelegenheit, eigene Fehler zu machen, weil Friedberg dies stets zuvor auf der eigenen Seite bewerkstelligte: Da mal einen Aufschlag weit hinters Feld geschlagen, hier einen Ball ins Netz gebaggert. Das zehrte nicht nur an den Nerven der wenigen, unter den zahlreichen Heimfans kaum auffallenden, mitgereisten Friedberger Anhängern, sondern auch am Siegeswillen der Spielerinnen selbst. Die, als es auf das Satzende zuging, sicher und zunehmend druckvoll werdenden Aufschläge von der eingewechselten Niki Sandru und danach von Anja Müller trugen lediglich noch zur Ergebniskosmetik bei. So stand es am Ende wenigstens nicht 12:25, sondern nur 20:25. Was allerdings nichts daran änderte, dass schon ein überlebenswichtiger Punkt sicher an Planegg gehen würde. Bei den Friedbergerinnen wurde, im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen, viel und gut über die Mittelposition gespielt, man agierte dort aber oft unglücklich, sodass nicht der erhoffte Erfolg erzielt werden konnte.

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Im letzten Satz der Begegnung behielten die Münchnerinnen von Anfang an die Oberhand und ließen in den knapp 20 Minuten nichts mehr anbrennen (19:25). Nach etwas mehr als einer Stunde mussten die Friedbergerinnen einen ernüchternden 0:3-Spielausgang akzeptieren. „Heute war vor allem auf der Diagonal- und Außenposition viel zu wenig Druck im Angriff da. Bei Planegg hat im Zweifelsfall einfach ihre Diagonalspielerin Chantal Martin den Punkt gemacht und genau so jemand fehlt bei uns gerade einfach“, sagte Co-Trainer Adrian Lauer nach dem Spiel. Und auch sein Kollege Alex Wiskirchen fand klare Worte: „Wir müssen bei unseren letzten beiden Spielen alle definitiv an unsere Leistungsobergrenze gehen, damit wir eine Chance haben. Sonst genügt es für unsere Gegner, mit angezogener Handbremse und nicht mit Vollgas zu spielen, um gegen uns zu gewinnen.“

Friedberg liegt nach diesem Spieltag mit 15 Zählern nach wie vor auf dem vorletzten Platz, mit jeweils einer Differenz von sechs Punkten nach oben und unten. Somit kann man zwar nicht mehr auf den letzten abrutschen, muss aber beide Spiele gewinnen, um unter besten Umständen doch noch nach oben zu klettern. Die nächste Partie wird am Samstag in zwei Wochen in der TSV-Halle ausgetragen.

Friedberg Bender, Rudolf, Müller, Kraus, Hirscht, Peter, Kehr, Sandru, Bullemer, Waldner, Selg, Ambrosch

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