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12.02.2015

Froh, dass nun Pause ist

Spektakulärer Luftkampf: Thomas Wagenpfeil (rechts) konnte eine Woche nachdem er gegen Nußloch rüde gefoult worden war, in Leutershausen zwar wieder spielen, die derbe 28:42-Klatsche aber auch nicht abwenden.
Bild: Kolbert

Die Teams des TSV Friedberg und des Kissinger SC wollen nun in der spielfreien Zeit die Wunden lecken und sich regenerieren

Eines haben die Handballteams aus dem Altlandkreis gemeinsam – sie sind froh, dass sie in die Faschingspause gehen können. Fast alle tun dies mit Negativerlebnissen – nur der SV Mering schaffte seinen ersten Sieg im neuen Jahr. Und die Meringer müssen auch am Faschingssamstag ran und zwar in Wertingen.

Chancenlos waren die Friedberger Handballer in der 3. Liga beim Spitzenreiter SG Leutershausen – hier kassierte man eine derbe 28:42-Abfuhr. Dabei ging schon der Start für die ersatzgeschwächten Friedberger – es fehlten fünf Stammspieler – völlig in die Hosen. Nach sechs Minuten lag der TSV mit 0:7 hinten. Trainer Mirko Pesic sah darin schon eine Vorentscheidung: „Ich weiß aus meiner langjährigen Erfahrung als Trainer, dass junge Spieler manchmal starke Formschwankungen haben. Gegen Nußloch sind die Jungs phasenweise über sich hinausgewachsen, dafür haben wir in der ersten Halbzeit in Leutershausen sehr viele Fehler gemacht – und das verzeiht einem die wahrscheinliche beste Mannschaft der Liga nicht.“

Friedberg lief als immer hinterher, vor allem in der Defensive wurde die Erfahrung des spanischen Abwehrrecken Manuel Vilchez-Moreno schmerzlich vermisst. Pesic möchte die Niederlage aber nicht allein an der Personalmisere festmachen: „Sicherlich haben die vielen Ausfälle uns zusätzlich geschwächt. Doch das war nicht der einzige Grund. Uns ist nicht viel gelungen,, wir sind in Konter gelaufen und auch die Deckung stand nicht gut.“ Am 21. Februar geht es für die Herzogstädter mit der Partie bei Germania Großsachsen weiter.

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Trotz einer kämpferisch starken Vorstellung hat die zweite Mannschaft des TSV Friedberg das Derby in Haunstetten mit 29:32 verloren. Eine kurze Schwächephase entschied die intensiv geführte Begegnung. Trainer Dieter Braun lobte sein Team für die gute Moral: „Wenn man eine ganze Halle gegen sich hat und zur Pause deutlich zurückliegt, kann man schon einmal resignieren. Meine Spieler aber haben den Rückstand halbiert und waren mehrmals ganz knapp dran am Ausgleich. Das zeigt, dass sich die Jungs nicht kampflos ergeben wollen.“

Die Damen des Kissinger SC erlebten in Günzburg zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. In Halbzeit eins hielt man trotz zahlreicher Ausfälle mit und lag nur 11:14 hinten, im zweiten Abschnitt lief nichts mehr. Nur mehr fünf Tore gelangen, letztlich setzte es eine derbe 16:35-Klatsche. Trainer Knut Seidel sah dennoch positive Ansätze: „Man darf nicht vergessen, dass wir ohne fünf Stammspielerinnen aufgelaufen sind. Dafür haben sich die Mädels vor der Pause ausgezeichnet verkauft.“

Als „echt unglücklich“ bezeichnete Kissings Trainerin Anita Steiner die 25:26-Heimniederlage ihres Teams gegen Niederraunau II. „Das war echt Pech, das hätte auch mit einem Tor für uns ausgehen können“, meinte sie. In der Schlussphase leisteten sich die Kissinger zwei Pfostentreffer von denen einer direkt in einem Gegentor mündete. Niederraunau sei den einen entscheidenden Tick cleverer gewesen, analysierte Steiner. „Wir müssen jetzt unsere Wunden lecken, das war ein herber Niederschlag, vor allem weil die Jungs echt gut gespielt haben. Wir stabilisieren uns zusehends“, meinte die Trainerin, die immer noch Zuversicht verbreitet. In der spielfreien Zeit wird normal weiter trainiert, mit einer Einschränkung: „Am Faschingsdienstag machen wir dicht, das sollen die Jungs mal Gas geben“, erklärte Anita Steiner.

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