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Bezirksliga Süd

04.11.2019

Für Friedberg bleiben wieder nur lobende Worte

Knapp eine Stunde hatten Philipp Boser (links) und Michael Pfeifer enorme Probleme mit Bad Grönenbachs Denis Wassermann, ehe sich das Blatt wendete. Trotz bester Chancen aber verlor der TSV mit 1:2 knapp.
Foto: Peter Kleist

Der TSV muss sich dem TV Bad Grönenbach am Ende unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.

Was im Fußball zählt, sind eben die Tore – und nicht das Lob, das man für gezeigte Leistungen einstreichen kann. So gesehen kann es den TSV Friedberg absolut nicht trösten, dass man mit Bad Grönenbach eine Spitzenmannschaft zumindest fast eine ganze Halbzeit lang voll im Griff hatte und sich Chance um Chance erspielte. Am Ende stand das nackte Ergebnis und das lautete aus TSV-Sicht eben 1:2.

Am Ende ist Friedberg klar überlegen

„Wir hätten in den letzten 30 Minuten mindestens ein, zwei Tore machen können, ja machen müssen“, meinte Friedbergs Abteilungsvize Andreas Paul. So gesehen wäre mindestens ein Punkt verdient gewesen, doch man stand eben letztlich wieder mit leeren Händen das. Zweimal Simon Bund, der nach 18 Minuten das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte, einmal Marko Mladenovic hatten den Ausgleich oder mehr auf dem Schlappen und bei einem gefühlvollen Heber von Kevin Makowski rettete ein Allgäuer auf der Linie. „Ab der 60. Minute waren die platt und hatten gar nichts mehr zu bestellen“, so Paul, der aber auch einräumte, dass einem zwischenzeitlich himmelangst um die Friedberger werden musste.

Gäste legen los wie die Feuerwehr

Denn in der ersten Halbzeit legten die Gäste los wie die Feuerwehr und hätte Florian Henkel nach einem Missverständnis zwischen der Abwehr und Torhüter Josip Sagolj nach 60 Sekunden nicht den Ball am leeren Tor vorbeigeschoben, hätten die Friedberger extrem früh einem Rückstand nachlaufen müssen. Das 0:1 fiel dann nach zwölf Minuten, als sich Igor Klein nach einem tollen Zuspiel des lange überragend spielenden Denis Wassermann robust gegen Patrick Bülles durchsetzte und überlegt einnetzte. Immer, wenn Wassermann seine Pässe durch die Friedberger Schnittstelle spielte, wurde es brandgefährlich. Das 1:1 nach 18 Minuten durch Bunk fiel praktisch aus dem Nichts, das 1:2 resultierte aus einem Elfmeter. Torwart Sagolj war gegen Klein nach Ansicht der gut leitenden Unparteiischen Barbara Karmann einen Tick zu spät gekommen. Michal Kutlik verwandelte nach 30 Minuten sicher. Auch in den ersten Minuten nach dem Wechsel gab der Gast den Ton an, doch mit der Einwechslung von Fischer und Bytyqi wendete sich das Blatt. Bad Grönenbach fand nun überhaupt nicht mehr statt und durfte sich bei der Nachlässigkeit der Friedberger beim Auslassen von besten Torchancen bedanken, dass man doch die Punkte mit nach Hause nahm.

Friedberg Sagolj, Bür (72. Makowski), Mladenovic, Bamario, Boser (57. Fischer), Pietruska, Rajc, Bülles, Bunk, Kain (57. Bytyqi), Pfeifer. – Tore 0:1 Klein (12.), 1:1 Bunk (18.), 1:2 Kutlik (30./FE) – Zu. 80 – Schiedsrichterin Karmann (Ehekirchen)

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