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Stätzling/Friedberg

04.12.2019

Fußball: So steht es bei Stätzling und Friedberg zur Winterpause

Auszeit auch für Stätzlings Trainer Andreas Jenik. Seine Mannschaft kann in der laufenden Saison eine gute Bilanz vorweisen. Auch im kommenden Jahr wird Jenik die Mannschaft trainieren – neue Ziele hat das Team bereits vor Augen.
Bild: Schröders

Plus In den kommenden Wochen gönnen sich die Fußball-Bezirksligisten dringend benötigte Ruhe. Diese Ziele haben sie sich für danach gesteckt.

Die „Staade Zeit“ hält auch im Fußball Einzug. Abgesehen von Turnieren in der Halle und einem Testspiel finden die Bezirksligisten Stätzling und Friedberg Zeit, um sich von der Strapazen der Saison auszuruhen – und auch Zeit, über Erfolge und Niederlagen nachzudenken.

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Dringend nötig haben die Spieler des FC Stätzling die Auszeit, sagt der Fußball-Abteilungsleiter Manfred Endraß. „Hinter der Mannschaft liegt eine harte Saison, der Beinahe-Abstieg wirkt sich auch noch aus.“ Das Team habe sich aber gefangen – Endraß ist derzeit sehr zufrieden: „Bei den Spielern ist Stabilität eingekehrt. Ehrlich gesagt läuft es besser, als ich es mir vorgestellt hätte.“ Viel Lob findet der Abteilungsleiter für den Trainer Andreas Jenik, der die Stätzlinger seit der laufenden Saison unterweist. Seitdem kann die Mannschaft mit acht Siegen, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen eine positive Bilanz vorweisen und hat in der Tabelle den sechsten Platz in Beschlag genommen. „Mit Andreas Jenik hat es von ersten Tag an einfach gepasst“, sagt Manfred Endraß. Er habe etwa noch nie erlebt, dass die Trainingsbeteiligung so groß gewesen sei. Daher habe der Verein mit Jenik um ein weiteres Jahr verlängert.

Der FC Stätzling will nächstes Jahr aufsteigen

Doch die Gedanken des Abteilungsleiters gehen bereits weit über die Winterpause hinaus. Für die kommende Saison ist er zuversichtlich, dass Stätzling seinen Platz in der Tabelle halten kann oder sich noch um ein bis zwei Plätze verbessert. Denkt er an die Saison darauf, erwacht in Endraß merklich der Ehrgeiz: „Nächstes Jahr können wir den Aufstieg ins Auge fassen.“ Damit das funktioniert, müsse die Mannschaft aber ein Problem überwinden – die schlechte Erfolgsbilanz gegen Mannschaften aus dem unteren Teil der Tabelle. Gegen Adelzhausen oder Rain II reichte es in den vergangenen Wochen nicht zum Sieg, obwohl beide Teams im Keller der Rangliste liegen. „Wenn es jetzt noch gegen diese Gegner läuft, geht es mit dem FC Stätzling nach oben“, sagt Endraß.

Fußball: So steht es bei Stätzling und Friedberg zur Winterpause

Der TSV Friedberg dagegen setzt sich zum Ziel, dass es nicht nach unten geht. Von bedrückter Stimmung in der Mannschaft könne man aber nicht sprechen, sagt Fußball-Abteilungsleiter Marcus Mendel: „Es steht nicht schlecht um die Mannschaft, auf den letzten fünf Spieltagen konnten wir immerhin sechs Punkte holen.“ Unnötig sei die jüngste Niederlage gegen den TSV Ottobeuren gewesen – ein 0:7 kassierten die Friedberger dabei, obwohl sie beim Ballbesitz dominierten. „Hinten haben wir uns einfach zu viele Fehler erlaubt,“ lautet Mendels Urteil.

Markus Specht bleibt Trainer beim TSV Friedberg

Der Abteilungsleiter weist darauf hin, dass man manchmal Abstriche machen müsse: „Friedberg hat vor zwei Jahren noch in der Kreisklasse gespielt, das darf man nicht vergessen.“ Zum Ende der Winterpause müsse sich die Mannschaft gut vorbereiten, um die Punkte zu holen, die man bisher liegen gelassen hat. Am Trainer soll dieses Vorhaben nicht scheitern – wie Mendel sagt, habe sich Markus Specht bereits gut in seiner Rolle eingefunden. Erst Mitte Oktober trat er die Nachfolge von Ali Dabestani an. Wie Mendel sagt, soll Specht weiterhin der Trainer der Mannschaft bleiben.

Auf Konstanz können die Friedberger bei ihren Spielern setzen. Mendel zufolge zeichnet sich kein Abgang ab, lediglich Matthias Fischer muss für ein Jahr pausieren, da ihn seine Arbeit ins Ausland führt. Ob die Mannschaft Verstärkung bekommt, ist derzeit noch offen, wie Mendel sagt: „Wir werden uns nach Spielern umschauen, die in unser Team passen können. Aber wir haben keinen Druck, der uns dazu treiben würde.“

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