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Landesliga Südwest

17.11.2019

Gärtner erlöst den SV Mering spät

Markus Gärtner (weißes Trikot) war der Matchwinner des SV Mering gegen Gilching. Der MSV-Torjäger verwandelte in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 2:1-Siegtreffer.
Foto: Rudi Fischer

Der Torjäger verwandelt in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter sicher zum 2:1. Dabei verschlafen die Hausherren die erste Halbzeit.

Spät, sehr spät durften die Meringer jubeln. In der vierten Minute der Nachspielzeit machte Markus Gärtner nämlich erst den 2:1-Siegtreffer für den MSV gegen Gilching. Und zwar per Elfmeter, nachdem er zuvor selbst gefoult und Gilchings Keeper mit Rot vom Platz gestellt worden war.

Happy-End für den MSV

„Markus hat das super gemacht, sich den Ball selbst erkämpft – er hätte das Tor dann wohl gemacht, wenn er nicht von Torhüter Anil Adam von den Beinen geholt worden wäre“, sagte Merings Trainer Ajet Abazi direkt nach dem Spiel. Das Foul hatte für den Gilchinger auch die Rote Karte zur Folge.

Es war das Happy-End für Mering, das die erste Halbzeit laut Ansicht des Trainers komplett verschlafen hatte. Gilching machte von Beginn an Dampf und setzte die Gastgeber dauerhaft unter Druck. Mering hatte keinen Zugriff auf die Gäste. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass die Gäste in Führung gingen. Nachdem Julian Baumann zweimal gerettet hatte, stieg Gilchings Lucas Häusler nach einer Ecke am höchsten und köpfte zum 0:1 aus MSV-Sicht ein.

Deutliche Worte in der Kabine

Es war wohl die Ansprache des Meringer Trainers in der Kabine, die den MSV aufweckte. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts war Mering endlich da, zeigte Einsatz und Biss. Viel brachte auch die Einwechslung von Michael Fuchs und Stefan Wiedemann. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff war es dann der eingewechselte Stefan Wiedemann, der seine Mannschaft wieder ins Spiel zurück brachte. Michael Fuchs hatte Markus Gärtner steil geschickt, doch dessen Versuch wurde noch auf der Linie geklärt – aber dann war es eben Stefan Wiedemann, der hellwach den Ball zum 1:1 einschob.

Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe, mehr und mehr dann auch mit Vorteilen für die Gastgeber. Dennoch taten sich die Meringer gegen tief und kompakt stehende Gilchinger schwer, den letzten Pass zu setzen. Letztlich mussten die Zuschauer bis zur vierten Minute in der Nachspielzeit auf den zweiten Treffer warten. Stefan Wiedemann spielte einen langen Ball auf Markus Gärtner – und der eroberte diesen energisch, bis er vom Keeper schließlich von den Beinen geholt wurde. Der Torjäger blieb beim Strafstoß eiskalt und netzte souverän zum 2:1-Siegtreffer ein.

Trainer Abazi: "Wir hatten auch mal Glück"

Ajet Abazi war natürlich höchst erfreut: „Über 90 Minute war es etwas glücklich. Warum wir am Anfang immer etwas Schwierigkeiten in unseren Heimspielen haben, da bin ich immer am Suchen. Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen und lagen zu Recht mit 0:1 hinten. In der Pause hätte ich auch jeden anderen rausnehmen können.“ Nach der Pause habe sein Team dann das umgesetzt, was er sehen wollte, meinte der Trainer. „Wir hatten heute auch mal das Glück auf unserer Seite.“, so der Meringer Coach.

Mering Baumann, Szilagyi, Bytyqi (46. Fuchs), Lutz, Cosar, Gärtner, Buchhart, Drevs (46. Wiedemann), Fitas (83. Kless), Kusterer, Mittermaier – Tore 0:1 Häusler (34.), 1:1 Wiedemann (47.), 2:1 Gärtner (90.+4/Foulelfmeter) – Rote Karte Anil Adam (Gilching/90.+3/Foulspiel) – Schiedsrichter Ilirjan Morina

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