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Volleyball Regionalliga

08.03.2016

Gelungenes Finale in eigener Halle

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Routine auf der Bank: Joschi Schöberl musste diesmal mit einer Oberschenkelzerrung passen und konnte seine Kollegen nur von der Bank aus anfeuern. Hinten Trainer Xandi Böhner.
Bild: Kleist

Friedbergs „Zweite“ feiert einen knappen 3:2-Derbysieg gegen den MTV München. Der Aufsteiger festigt damit Platz vier. Einer kann nur zuschauen

Die TSV-Halle erzitterte zum letzten Mal in dieser Saison unter der Schmetterschlägen der Spieler und Anfeuerungsschreien der Zuschauer in der ersten Regionalligasaison der TSV-Herren II. In einem Duell auf Augenhöhe konnten sich die Friedberger um Kapitän Andreas Strempel mit 3:2 gegen den MTV München durchsetzen.

Die Partie begann mit einem Schock für die Friedberger. Kapitän Joschi Schöberl musste mit einer Oberschenkelzerrung kurzfristig passen. Der sichtlich geknickte Spielführer, der sich viel gegen seinen ehemaligen Club vorgenommen hatte, engagierte sich dann als Co-Trainer und Stimmungsmacher auf der Bank.

München startete stark und Friedberg ließ sich anfangs beeindruckt von der Qualität und Athletik des Gegners irritieren. Doch nach einem 12:20-Rückstand stabilisierte sich das Team um den überragenden und mit viel Freude spielenden Libero Ralf Weggenmann und konnte ausgleichen. Danach übernahmen speziell die jungen Spieler Philipp Raila und Thomas Gmeiner, der seine beste Leistung im Trikot der Friedberger bot, Verantwortung und so wurde der erste Satz denkbar knapp mit 28:26 gewonnen.

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Dadurch euphorisiert spielten sich die Friedberger in einen wahren Rausch. Der bis in die Haarspitzen motivierte Zuspieler Peter Wörner verteilte die Bälle clever und Andreas Strempel, Christoph Oberhacker und Michael Czap hämmerten die Bälle in die Hälfte der sichtlich beeindruckten München. Mit 25:14 wurde der zweite Durchgang klar gewonnen. Doch der Vizemeister stellte taktisch um und es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Friedberg konnte einen Matchball nicht nutzen und schon ging der Satz glücklich mit 26:24 an den MTV.

Dadurch frustriert schlichen sich jetzt Unzulänglichkeiten und Fehler beim TSV ein. Trainer Xandi Böhner wechselte Tobias Rößner, Johannes Fröhlich, Lucas Nawrath und Bernd Spleiß ein. Diese brachten neuen Schwung, konnten aber den Satzausgleich nicht verhindern.

Nun ging durch das gesamte TSV-Team, das sich noch einmal steigerte. Mittelblocker Martin Szduj stellte unüberwindliche Blöcke, der überragende Landy Strempel war überall zu finden, Bernd Spleiß machte nach langen Rallyes entscheidende Punkte und dann kam Johannes Fröhlich. Der beste Friedberger Aufschläger setze den MTV so unter Druck, dass dieser mit 15:8 aus der Halle geschossen wurde. Die Herzogstädter bejubelten den Sieg lautstark und feierten sich, ihre Fans und ihre bereits sehr erfolgreiche Saison. Peter Wörner brachte es auf den Punkt: „ Gewinnen in einem heißen Spiel ist immer schön, gegen den MTV und meine ehemaligen Kollegen ist es besonders schön.“ (joy)

Friedberg Oberhacker, Strempel, Czap, Gmeiner, Spleiß, Rößner, Fröhlich, Wörner, Weggenmann, Nawrath, Raila, Szduj

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