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Handball

12.11.2018

Gut gespielt, aber verloren

Kaum ein Durchkommen gab es für die Kissinger – hier Tim Antonitsch (Mitte) – im Spiel gegen Schwabmünchen.
Bild: Kolbert

Kissings Herren halten bei der Premiere in der renovierten Paartalhalle einigermaßen mit, müssen sich Schwabmünchen aber letztlich geschlagen geben.

Die Kissinger Herren verloren bei der Premiere in der renovierten Paartalhalle gegen den TSV Schwabmünchen. Das Team zeigte bei der knappen 20:23-Niederlage aber meist eine gute Leistung.

Gerade in der ersten guten Viertelstunde bot der KSC dem Favoriten die Stirn und war bis zum 7:7 nach 22 Minuten ebenbürtig. Beide Teams hielten das Tempo hoch und zeigten einen schnellen Handball. Dass nicht mehr Tore fielen, lag vor allem an der Defensivleistung beider Teams. Die groß gewachsenen Schwabmünchner, eigentlich für eine offensive Formation bekannt, wählten eine 6:0-Abwehr. Diese Wand konnte man nur mit einem hohen Balltempo überwinden, dann fand auch der erfahrene Mittelblock kein Mittel gegen die KSC-Rückraumschützen Zechmann und Co. Genau da zeigte sich aber die Schwäche des Kissinger SC: Hielt man anfangs das Spiel offen, so offenbarte sich nach 20 Minuten ein Konditionsproblem. Die Angriffe wurden deutlich langsamer aufgebaut und endeten mit technischen Fehlern oder halbherzigen Würfen. Schwabmünchen zeigte sich in dieser Phase gnadenlos und zog bis zur Halbzeit auf 11:7 davon.

Die zahlreich mitgereisten Fans der Gelb-Blauen sahen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ihre Farben klar im Vorteil. In Favoritenmanier fegte Schwabmünchen in den ersten fünf Minuten über das Parkett und zog bis auf 13:7 davon. Zwei Zeitstrafen für den Gast brachten Kissing aber wieder zurück ins Spiel, ein erneut nervenstarker Tobi Fuchs vollstreckte dreimal hintereinander vom Siebenmeterstrich zum 10:14. Diese hohe Trefferquote blieb aber den Strafwürfen vorbehalten, ansonsten vernagelte Torhüter Wenninger sein Tor schier gnadenlos. Dennoch kämpfte Kissing immer weiter und holte auch einen Sieben-Tore-Rückstand wieder auf. Am Ende netzte Simon Schneider zum 20:23-Endstand ein.

Trainerin Steiner zeigte sich nach dem Spiel nur teils zufrieden: „Wir haben heute Schwabmünchen die Stirn geboten, schade, dass wir aufgrund mangelnder Fitness dies nicht über 60 Minuten abrufen können. Alles in allem ist die Heimpremiere aber gut gelungen.“

Kissing Leuprecht, Tolks, Krais (alle TW); Fuchs 8 (5/5), Bergner, Barth (1), Antonitsch, Schneider (2), Brandl, Zechmann (3), Buschendorf (4), Kupfer, Zaja (2), Cless.

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