Volleyball

28.01.2019

Gut mitgehalten, aber verloren

Betretene Mienen bei Trainer Adrian Lauer und Libera Kessi Wiskirchen (Mitte). Nach der 0:3-Niederlage gegen den SV Lohhof III sind die Chancen der Friedberger Volleyballerinnen auf den Klassenerhalt in der Bayernliga weiter gesunken.
Bild: Peter Kleist

Für Friedbergs Damen wird die Luft in der Bayernliga immer dünner. In Lohhof heißt es am Ende 0:3. Am Wochenende steigt das letzte Heimspiel.

Das Gastspiel der Bayernliga-Volleyballerinnen in Unterschleißheim beim SV Lohhof III lief nicht nach Plan. Konnte in der Hinrunde nach einem heiß umkämpften Fünf-Satz-Spiel noch der Sieg bejubelt werden, so musste man dieses Mal nach einem 0:3 ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

Der TSV war ohne Hauptangreiferin Ramona Bullemer angereist, die privat verhindert war. Zudem musste Coach Lauer auf die beiden Jugendspielerinnen Amelie Medele und Chiara Neil und Mittelblockerin Kerstin Reinhart verzichten. Nichtsdestotrotz starteten die Gäste deutlich besser in das Match, sodass schnell ein kommoder 13:7-Vorsprung herausgearbeitet werden konnte. Jedoch wurde dieser dann jäh durch eine Aufschlagserie der herausragend spielenden Lohhoferin Maja Hammerschmidt ausgeglichen. Die sonst so fehlerfrei agierende Friedberger Annahme um Libera Kessi Wiskirchen musste tatenlos zusehen, wie der Vorsprung eingedampft wurde. Lohhof nutzte den Schwung und die Friedberger „Starre“, zog am Gegner vorbei und sicherte sich den ersten Satz mit 25:21.

Im zweiten Satz blieben die beiden Teams die meiste Zeit auf Augenhöhe. Jedoch war auch hier wieder, diesmal über ihren Angriff, die gleiche Spielerin der Gastgeber diejenige, die ihrem Team immer wieder die entscheidenden Punkte zuspielen konnte. Der Friedberger Block hatte zusehends Schwierigkeiten, sie in den Griff zu bekommen und auch die Abwehr wurde ein ums andere Mal ausgespielt. Zwar gelang es auch dem TSV häufiger, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen, doch nicht oft genug, sodass auch dieser Satz erneut mit 21:25 abgegeben werden musste. „Wir spielen nicht schlecht, aber uns fehlt der nötige Druck im Aufschlag und auch im Angriff müssen wir viel, viel mutiger werden“, so die Ansage von Trainer Lauer zum Seitenwechsel. Die Damen nahmen sich das zu Herzen und bis zur Satzmitte war es ein ausgeglichenes Spiel. Aber dann war es wieder der SVL, der Stück für Stück enteilte. Beim Stand von 17:23 kam Kathi Steidl zum Aufschlag und ihr gelang dann das, was der Trainer gefordert hatte. Ihre Aufschläge brachten die gegnerische Annahme ins Wackeln und der Spielfluss konnte dadurch gut unterbrochen werden. Allerdings reichte es dann, trotz einer furiosen Aufholjagd bis zum 23:23, am Ende nicht ganz. Lohhof verwandelte den ersten Matchball zum 25:23 und 3:0-Endstand.

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Zuspielerin Kathi Steidl zum Spiel: „Es hat Spaß gemacht heute und die Annahme war echt gut, sodass ich fast immer alle Möglichkeiten hatte, meine Angreifer anzuspielen. Nur irgendwie schaffen wir es dann nicht, konsequent bis zum Ende unser Ding durchzuziehen.“

Nachdem der Abstiegskonkurrent Dachau gewonnen hat, steht der TSV jetzt auf dem vorletzten Tabellenplatz und der Druck steigt, will man dort unten nicht kleben bleiben. Am kommenden Samstag steht der Heimspieltag dieser Saison an. der TSV Bad Griesbach zu Gast in Friedberg.

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