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Futsal Kreisfinale

08.01.2020

In Friedberg wird viel gelobt und wenig kritisiert

Gut gefüllt waren die Ränge in der Sporthalle des TSV Friedberg beim Augsburger Kreisfinale am Dreikönigstag.
Bild: Peter Kleist

Plus Das Kreisfinale in Friedberg war wieder eine äußerst gelungene Veranstaltung. In einem Punkt sieht der Spielausschussvorsitzende Reinhold Mießl aber dennoch Gesprächsbedarf.

Gut 500 Zuschauer, packende und dramatische Spiele, ein mehr als ansprechendes Niveau, überraschende Ergebnisse und eine hervorragende Organisation. Auf diesen Nenner lässt sich das Fazit des Spielausschussvorsitzenden Reinhold Mießl zum Augsburger Futsal-Kreisfinale in der Friedberger TSV-Halle bringen.

"Es gibt nichts auszusetzen!"

„Es hat alles gepasst, da gibt es nichts auszusetzen. Die Spiele standen auf gutem Niveau, es war spannend, der Zuschauerzuspruch sehr gut und die Organisation war einmal mehr bestens – so wie man es vom TSV Friedberg eben gewohnt ist“, meinte Mießl am Tag nach dem Turnier.

Diese Einschätzung hätten laut Mießl auch die Verantwortlichen der teilnehmenden Vereine geteilt und selbst von Spielern war mehrfach zu hören, dass sie hier in einer „klasse Halle“ spielen könnten.

In Friedberg wird viel gelobt und wenig kritisiert

Prämien für die die top Vier

Als bei der Siegerehrung die von Lotto Bayern ausgelobten Prämien – 300 Euro für den Sieger Türkgücü Königsbrunn, 200 für den Finalisten TSV Bobingen sowie jeweils 100 für die Sportfreunde Friedberg und den FSV Inningen – ausgegeben wurden, hatte Mießl noch ein besonderes Lob parat. Nämlich das, für den klassentiefsten Verein, den A-Klassisten Sportfreunde Friedberg. „Das hat mich wirklich positiv überrascht, dass die bis ins Halbfinale gekommen sind – und die haben auch gute Techniker in ihren Reihen“, erklärte der Organisator der Augsburger Kreismeisterschaft.

Modus gefällt nicht allen

Zum ersten Mal war die Qualifikation zur schwäbischen Hallenmeisterschaft in diesem Jahr über die diversen Landkreismeisterschaften sowie den daraus resultierenden Endrunden in den drei schwäbischen Kreisen Augsburg, Donau und Allgäu ausgetragen worden. Ein Modus, der nicht überall auf Gegenliebe stieß. „Der Landkreistitel hat eigentlich gar keinen Wert mehr, wenn du als Vierter bei der Landkreismeisterschaft auch noch zur Endrunde fahren darfst“, meinte beispielsweise Königsbrunns Spielertrainer Burak Tok.

Doch an dem Modus werde sich wohl nichts ändern, erklärte Mießl auf Nachfrage. „Vielleicht wird bei der Mitarbeitertagung in Irrsee Mitte Januar noch darüber gesprochen, aber eines steht fest: Wir müssen die Kreismeisterschaften in ganz Schwaben einheitlich gestalten“, sagte er. In diesem Jahr habe beispielsweise das Allgäu eine Endrunde mit zehn Teilnehmern gespielt, die beiden anderen Kreise eine mit jeweils acht Teams. Das müsse sich ändern, so Mießl. „Die Kreismeisterschaften ersetzen die schwäbischen Vorrunden und die wurden ja auch schwabenweit einheitlich durchgeführt“, erklärte der Vorsitzende des Spielausschusses.

Die Spieldauer wird ein Thema

Ein Thema aber werde bei dieser Verbandstagung am 18./19. Januar ganz sicher zu Sprache kommen: die Spieldauer in den Halbfinal- und Finalpartien. Die war mit je zweimal 14 Minuten am Ende eines kräftezehrenden Turniers doch grenzwertig, wie Mießl sagte. „Das steht sicher auf der Tagesordnung, zweimal 14 Minuten sind schon arg lang. Es könnten auch zweimal zehn Minuten reichen, oder wir machen bei allen Spielen jeweils einmal 14 Minuten – das wird sicher diskutiert werden. Sicher ist nur, es muss eine einheitliche Regelung gefunden werden“, meinte der Funktionär.

Auch die beiden Trainer der in Friedberg unterlegenen Teams Sportfreunde Friedberg und Inningen – Wolfgang Marzini und Andreas Wessig – meinten unisono, dass die 28 Minuten „für einen Underdog gegen einen höherklassigen Gegner doch ziemlich lang“ seien.

Viele Bilder vom Kreisfinale in Friedberg finden Sie hier

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83 Bilder
Königsbrunn triumphiert in Friedberg
Bild: Peter Kleist
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