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Fußball

03.12.2017

In Pöttmes ist viel in Bewegung

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Mariusz Suszko wird neuer Spielertrainer in Pöttmes.
Bild: Werner Oexler

Regionalligakicker übernimmt Traineramt beim TSV in der Kreisliga. Superstürmer Sebastian Kinzel wechselt in die B-Klasse.

In seiner Karriere als Fußballer ist Mariusz Suszko schon viel herumgekommen. Unter anderem war er für den BC Aichach und den FC Pipinsried aktiv. Zuletzt kickte er beim Regionalligisten SV Seligenporten. Nun übernimmt er als Spielertrainer beim Kreisligisten TSV Pöttmes. Der 30-Jährige sagt: „Ich habe schon als Co-Trainer in Landshut und Gerolfing gearbeitet. Dort und auch in Seligenporten konnte ich mir viel abschauen. Eigentlich wollte ich schon früher als Coach arbeiten, aber es kam immer etwas dazwischen.“ Dem Kreisligisten war Suszko in der Sommervorbereitung aufgefallen, als er mit Pipinsried bei einem Testspiel beim TSV auflief. Seit der Trennung von Andreas Brysch Mitte Oktober war Both auf der Suche nach einem neuen Coach. Es sollte wieder ein Spielertrainer sein, der auch schon höherklassig gespielt hat. „Auf dem Feld kann ein Coach sein Team nochmals anders mitreißen und als Vorbild vorangehen“, erklärt Abteilungsleiter Thomas Both, der sich bei der Kandidatensuche an Suszko erinnerte: „Wir haben angefragt und sind überglücklich, ihn bekommen zu haben. Er ist nicht nur ein technisch überragender Fußballer, sondern auch ein toller Typ.“

Für Suszko kam das Angebot überraschend, doch schon bald sagte er zu: „In Pöttmes passt das Gesamtpaket. Die Mannschaft ist ambitioniert. Wir können viel erreichen, und das ist auch mein Ziel“, so Suszko, der in der Jugend beim FC Augsburg unter Thomas Tuchel trainierte. Ziel des offensiven Mittelfeldspielers ist der Aufstieg in die Bezirksliga. Aktuell liegt der TSV mit zwei Punkten Rückstand auf die Spitze auf Rang drei. Nun bastelt der 30-Jährige am Vorbereitungsplan. Interimscoach Martin Brodowski wird künftig wieder rein als Spieler fungieren. Torhüter Florian Hering (SC Griesbeckerzell) und Stürmer Michael Oswald (DJK Langenmosen) werden den Verein in der Winterpause verlassen. Auch die ein oder andere Verstärkung könnte laut Both noch dazukommen: „Wir sind in Gesprächen. Vor allem offensiv könnten wir noch Zugänge gebrauchen.“

Derweil war viel um die Zukunft von Sebastian Kinzel, einem der besten Fußballer der Region, spekuliert worden. Nach seinem Rausschmiss beim TSV Pöttmes Ende September bemühten sich viele Vereine um den 29-Jährigen. Unter anderem zeigte auch der Landesligist TSV Aindling Interesse am Torjäger. Nun kam alles anders. Kinzel geht künftig für seinen Heimatverein SV Obergriesbach in der B-Klasse Aichach 1 auf Torejagd – zumindest für die restliche Spielzeit.

Beim SVO lernte Kinzel das Fußballspielen und durchlief die Jugendteams. In der Saison 2006/2007 lief er als 18-Jähriger für eine Spielzeit bei den Erwachsenen auf, ehe es ihn in die Landesliga zum FC Affing zog. Nun kickt der ehemalige Torschützenkönig der Bayernliga (51 Tore für den TSV Rain) wieder in Obergriesbach. SVO-Abteilungsleiter Michael Nodlbichler, der Kinzel auch privat kennt, hatte den vereinslosen Kicker spontan nach dessen Zukunft gefragt. Zu Nodlbichlers Verwunderung sagte Kinzel beim SVO zu: „Eigentlich fragen wir ihn jedes Jahr, ob er nicht mal wieder nach Hause kommen will. Diesmal hat er tatsächlich Ja gesagt“, erzählt der etwas überraschte Nodlbichler. Bis zum Sommer wird Kinzel, der ablösefrei kommt, die Schuhe für seinen Heimatverein schnüren. Wie es danach weitergeht, steht noch nicht fest: „Eine feste Zusage haben wir von Sebastian nur bis Ende der Saison.“

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