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KreisklasseAichach

27.04.2015

Inchenhofen gibt im Top-Spiel den Ton an

Patrick Treffler (rechts) und der BC Rinnenthal mussten im Spitzenspiel in Inchenhofen mit dem 2:5 einen Dämpfer einstecken.
Bild: Kleist

Der TSV hält Rinnenthal mit 5:2 deutlich nieder. Ried siegt, Sportfreunde punkten – und der TSV II geht wieder leer aus

Wird es doch noch einmal spannend im Meisterrennen? Der BC Rinnenthal jedenfalls verlor das Topspiel in Inchenhofen mit 2:5. Aber Gerolsbach (1:2 in Mühlried) und die Sportfreunde (3:3 in Schiltberg) konnten den BCR-Patzer nicht ausnutzen.

Im Spitzenspiel schenkten sich beide Teams nichts und zeigten eine klasse Partie. Die Heimelf ging nach 90 packenden Minuten als verdienter Sieger hervor. Neben der spielerischen Dominanz zeigte Inchenhofen auch Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Laufstärke. Bereits in der zwölften Minute erzielte Marco Schnürer nach Vorlage von Stephan Schmid das 1:0. Danach kamen die Gäste. Zwei Kopfbälle von Surauer und Losinger gingen noch daneben, einen schnell ausgeführten Freistoß verwertete man aber zum 1:1. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Dominik Bichler im Strafraum gefoult, Kapitän Maxi Heilgemeir ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf zum 2:1 für die Nikolov-Elf. Nach dem Wechsel drückte Rinnenthal. In der 52. Minute war es Torjäger Jürgen Pestel, der zum 2:2 traf. Die Antwort der Inchenhofener folgte postwendend. Marco Schnürer krönte seine klasse Leistung mit seinem zweiten Tor. Zwei Minuten später erzielte der eingewechselte Christopher Kneifl sogar das 4:2. Das war die Vorentscheidung, die Gäste waren danach sichtlich schockiert. Zwar hatte der BCR im Anschluss daran noch einige gute Tormöglichkeiten, Zählbares kam dabei aber nicht mehr heraus. Im Gegenteil, Goalgetter Stephan Schmid vollstreckte per sehenswertem Lupfer zum 5:2-Endstand.

Tore 1:0 Schnürer (12.), 1:1 Surauer (30.), 2:1 Heilgemeir (41.), 2:2 Pestel (52.), 3:2 Schnürer (56.), 4:2 Kneifl (67.), 5:2 Schmid (83.) – Zuschauer 200 – Schiedsrichter Reinhard Fröschl

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Bis zur 78. Minute führte Friedberg mit 3:1, dann gaben die Sportfreunde den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand und kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleich. Bei den letzten beiden Gegentoren spielte ihnen Schiedsrichter Uwe Johann (Augsburg) übel mit. Zunächst pfiff er einen sehr fragwürdigen Elfmeter und in der 92. Minute übersah er laut SF-Pressesprecher Fritz Sedl ein klares Abseits. Dabei startete der Gast furios. Auf Zuspiel von Fabian Steinhart traf Tim Drechsler bereits in der ersten Minute. Schiltberg glich dann durch Spielertrainer Josef Fischer (10.) aus. Wiederum Drechsler machte das 2:1 für die Ostler. Und als Drechsler im Strafraum gefoult wurde, hatte Nitsch den dritten Treffer auf dem Schlappen. Er scheiterte aber an Torhüter Strasser. Wenig später machte Drechsler dann doch das 3:1, das aber nicht für einen Friedberger Sieg ausreichen sollte. (FSE)

Tore 0:1 Drechsler (1.), 1:1 Fischer (10.), 1:2 Drechsler (35.), 1:3 Drechsler (67.), 2:2 Hartl (78.), 3:3 Endres (90.) – Zuschauer 50 – SR Uwe Johann.

Trotz personeller Probleme konnte der SVR einen weiteren Dreier einfahren. Der verletzte Spielertrainer Michael Meisetschläger musste sogar seinen Bruder Andreas ins Tor stellen, da beide etatmäßigen Torhüter nicht zur Verfügung standen. „Er hat seine Aufgabe ausgezeichnet gelöst“, freute sich der Rieder Coach am Ende. Bereits nach elf Spielminuten führte die Heimelf mit 2:0. Lorenz Hintersberger und Marco Steinhart trafen früh. Und mit einem Elfmeter erhöhte Michael Kiser auf 3:0. Stotzard steckte aber nicht auf. Metin Bas gelang in der kampfbetonten Partie noch vor dem Wechsel das 1:3. Und als Alexander Lechner zum 2:3 verkürzte, wurde es noch einmal eng. Metin Bas scheiterte aber mit seinen Freistößen an Schlussmann Meisetschläger.

Tore 1:0 Hintersberger (9.), 2:0 Steinhart (11.), 3:0 Kiser (18.), 3:1 Bas (24.), 3:2 Lechner (85.)– Gelb-Rot Lechner (87./ DJK) – Zus. 80 – SR Nenad Dajic

Friedberg II – Oberbernbach 0:6 Eine Halbzeit konnte der Absteiger die Partie offen gestalten und Gegentreffer verhindern. Dann machte Oberbernbach Ernst und münzte die Überlegenheit auch in Tore um. Spielertrainer Erkan Aydogdu machte den Anfang. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Binnen sechs Minuten zogen die Grün-Schwarzen mit 4:0 davon. Fadel Afoda, Gökhan Vural und erneut Afoda trafen. Friedberg leistete nur noch wenig Gegenwehr. Zudem scheiterte Christoph Kratzenberger mit einem Foulelfmeter an Torhüter Pascal Bader. Afoda und Christoph Kratzenberger machten das halbe Dutzend voll.

Tore 0:1 Aydogdu (51.), 0:2 Afoda (64.), 0:3 Vural (67.), 0:4 Afoda (70.), 0:5 Afoda (84.), 0:6 Kratzenberger (86.) – Zuschauer 40 – Schiedsrichter Alexander Müller

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