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Kunstturnen

29.04.2015

Kein Start nach Maß

Das Turnteam von links: Sophia Faist, Anna Maria Thrä, Laura Hitzler (TSV Friedberg), Ines Romero (FC Porto), Sarah Eckert (TSV Friedberg), Marisas Wiedhölzer (München) und Helena Engl (TSV Illertissen).
Bild: Grothe

Mädchen des TSV Friedberg nach dem ersten Wettkampf der 3. Liga Letzte

Nein, das war sicher nicht der Start, den sich die Kunstturnerinnen des TSV Friedberg in ihrem ersten Wettkampf in der 3. Bundesliga vorgestellt hatten. Statt der angestrebten Platzierung im Mittelfeld ziert das Team nach dem ersten Auftritt in Mannheim das Tabellenende.

Der erste Wettkampftag der 3. Bundesliga im Kunstturnen der Frauen hatte es für das Team des TSV Friedberg in sich. Das erhoffte Ziel, das Trainer Bernd Lill nur zu gern erreicht hätte, wurde verfehlt. Einige Fehler am Balken und Barren summierten sich am Ende und bedeuteten vorerst den letzten Platz in der Tabelle. Trainer Bernd Lill, der am Ziel Klassenerhalt unbedingt festhält, drängt nun sein Team, beim zweiten Wettkampftag am 18. Mai in Traunreut, die Rote Laterne an die TG Hegau Bodensee abzugeben, die in Mannheim nur einen knappen Punkt (171,15) vor dem TSV Friedberg (170,20) lag.

„Das könnte gelingen, wenn vermeidbare Absteiger an den Geräten vermieden werden und mit Konzentration durchgeturnt wird“, ist sich der Trainer sicher. Mit der Portugiesin Ines Romero, der Münchnerin Marisa Wiedhölzer und der Illertissenerin Helena Engl bilden die Friedberger Laura Hitzler, Anna Maria Thrä, Sarah Eckert und Sophia Faist eine relativ starke Mannschaft, der mehr zuzutrauen ist – vor allem, wenn Celine Schwarz vom TSV Eppelborn in Traunreut wieder dabei ist. Sieger des 1. Wettkampftages wurde das Team der KTV Ries-Nördlingen, das seine Chancen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu erreichen, gewahrt hatte.

Das Männer-Team des TSV Monheim, in dem die Friedberger Turner Lukas Schlotterer und Artjem Weimer in der 1. Bundesliga turnten, verlor ebenfalls. Am ersten Wettkampftag trat Monheim gegen den hochfavorisierten und amtierenden deutschen Meister MTV Stuttgart an. Stuttgart hatte vor ausverkauftem Haus mit dem OlympiaMedaillen-Gewinner von Peking (2008) und London (2012) Fabian Hambüchen den Topstar in seinen Reihen. Auch die Monheimer sind nach dem ersten Kampf Letzter in der Tabelle – da halfen auch die drei Scorerpunkte nichts, die Lukas Schlotterer an seinem stärksten Gerät, dem Barren, holte.

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