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Handball

01.03.2020

Kissing freut sich auf zwei Spitzenspiele

Zuletzt waren Rebecca Gottwald (am Ball) und die KSC-Damen kaum zu bremsen – nun geht es am Sonntag gegen Landshut.
Bild: Peter Kleist

Die Damen erwarten die TG Landshut und würden ihre Siegesserie gerne ausbauen. Auch die Herren gehen mit breiter Brust in das Duell gegen den Tabellenführer Göggingen.

Das nächste Landesliga-Spitzenteam kommt am Sonntag in die Paartalhalle. Ab 15 Uhr empfangen die Kissinger Handballdamen die TG Landshut. Und die Herren haben es zwei Stunden später mit einem Liga-Primus zu tun – mit dem TSV Göggingen.

KSC-Damen Der Dritte der Landesliga gegen den Vierten aus Kissing – so heißt es am Sonntag. Der KSC hat sich zuletzt in blendender Verfassung präsentiert. Mit sieben Siegen am Stück sind die Handballerinnen bis auf Rang vier nach vorne gekommen. Vor der Faschingspause gab es einen überzeugenden 35:32-Heimsieg gegen Tabellenzweiten München Laim. Landshut kassierte gegen denselben Gegner vor drei Wochen eine krachende 21:34-Niederlage, die TG hat jetzt noch zwei Zähler Vorsprung auf Kissing. In der Hinrunde konnten sich die Niederbayern aber mit 26:23 durchsetzen.

Der KSC hat am Sonntag wieder alle Spielerinnen zur Verfügung, auch die zuletzt verletzten Doro Zerbs und Irmi Kefer sind wieder im Kader.

Kissing freut sich auf zwei Spitzenspiele

Die Damen gewannen sieben Spiele am Stück

Beim KSC hofft man, dass das spielfreie Wochenende über die Faschingstage die Damen nicht aus ihrem Rhythmus gebracht hat. Kissing spielt seit Wochen groß auf. Die letzte Niederlage gab es Anfang Dezember, nach sieben Siegen am Stück geht der KSC jetzt sogar noch mit Außenseiterchancen auf Rang zwei in das letzte Saisondrittel. Doch damit will sich Trainerin Julia Rawein nicht beschäftigen: „Wir denken von Spiel zu Spiel. Landshut konnte gegen uns ja in der Hinrunde gewinnen, aber bislang haben wir alle unsere Niederlagen in der Rückrunde wieder wettmachen können. Das wollen wir auch am Sonntag schaffen.“ Man wisse aber, dass Landshut eine routinierte und sehr gut besetzte Mannschaft zur Verfügung habe, so Rawein.

KSC-Herren Der Spitzenreiter aus Göggingen ist am Sonntag zu Gast in der Paartalhalle. Ab 17 Uhr müssen die Kissinger Handballer im Spitzenspiel der Bezirksoberliga bestehen. Kissing als Tabellendritter hat sechs Spieltage vor dem Saisonende fünf Punkte Rückstand auf Platz eins. In der Hinrunde konnte Göggingen den KSC aber deutlich mit 27:18 bezwingen, insgesamt haben die Augsburger nur eine Niederlage auf dem Konto. Die Fuggerstädter, die etliche Spieler in ihren Reihen haben, die bereits höherklassig gespielt haben, werden von einem früheren Kissinger trainiert: Stefan Volmering spielte mit dem jetzigen KSC-Trainer Janos Füsi zusammen. Der KSC kann am Sonntag fast auf seinen kompletten Kader bauen. Nur Toto Schneider ist noch nicht einsatzbereit. Mit fünf Siegen am Stück geht der KSC mit Rückenwind in die Begegnung gegen den Spitzenreiter. Coach Füsi sieht sein Team durchaus mit Chancen: „ Göggingen ist zwar ein sehr stark besetzter Tabellenführer, aber wir haben schon im Hinspiel, wo wir lange mithalten konnten, gesehen, wie es gehen kann.“

Wenn man 60 Minuten lang das Beste geben könne, könne man den Spitzenreiter sicherlich ärgern, erklärte Füsi. „Ein Heimsieg, so unwahrscheinlich er auch erst einmal erscheinen mag, wäre ein sehr großer Erfolg für uns“, sagte der Trainer. (gia)

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