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Radball

06.03.2018

Kissing hadert mit den Unparteiischen

Thomas Kieferle (links) und Martin Egarter (im Tor) vom RSV Kissing wollten beim dritten Spieltag möglichst viele Punkte holen.
Bild: Wolfgang Tippner

In der 2. Bundesliga halten die RSV-Spieler den Kontakt zur Tabellenspitze. Thomas Kieferle hat jedoch zu kämpfen

Am dritten Spieltag in Wendlingen hatten sich die Kissinger Radballer viel vorgenommen. Auf dem Papier handelte es sich um den stärksten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd. Für den RSV Kissing galt es, die Aufstiegsambitionen zu erfüllen.

Zunächst trat das Team gegen Kemnats erste Mannschaft an. Die Fröschle-Zwillinge spielen zurzeit eine eher schwache Saison und so ging Kissing mit 2:0 in Führung. Dann kippte das Spiel durch Abstimmungsfehler auf 2:3. Aber das intensive Eckballtraining zahlte sich aus und mit 3:3 konnte der RSV noch einen Punkt retten. Unter dem Strich wurden allerdings eher zwei Punkte verloren.

Beim Spiel gegen Denkendorf II deutete sich an, dass der Altmeister Schwächen zeigt. Kissing deckte sie gnadenlos auf. Auch verbal wurde gekämpft und so bat der Kommissär zum Gespräch und zum Zeichen seiner Ernsthaftigkeit, verteilte er je eine Gelbe Karte und notierte deutlich den Kissinger Thomas Kieferle in seinem Notizbuch. Auf dem Spielfeld zog der RSV aber zum 7:3-Sieg davon.

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Gegen Denkendorf lieferte er sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Kissing mit 1:0 und 2:1 in Führung ging. Der Kommissär hatte Thomas Kieferle nicht vergessen und schon nach einer Minute Spielzeit bekam er seine Gelbe Karte. Denkendorf glich noch vor der zweiten Halbzeit zum 2:2 aus. Der Kommissär bat zum Monolog. Noch ein Foul, Gelb-rot. Dieser Hinweis hemmte den Kissinger Aktionsfluss und so kamen die Denkendorfer zum 4:2-Sieg.

Danach waren die Kissinger irgendwie gezeichnet, denn trotz 4:1-Führung lief das nächste Spiel nicht flüssig. Der Gegner Wendlingen kam zum 4:4-Ausgleich. Ein Eckballtor zum 5:4 rettete doch noch die Punkte. Damit ist der RSV auf dem vierten Rang an den Aufstiegsplätzen dran, aber Ausrutscher wie gegen Prechtal und Gärtringen III dürfen nicht mehr passieren.

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