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Handball

11.02.2019

Kissing macht zu viele einfache Fehler

War alles andere als angetan von der Leistung ihrer Mannschaft im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Herrsching: Kissings Trainerin Julia Rawein.
Bild: Peter Kleist

Nach der unerwartet deutlichen Pleite gegen Herrsching haben die KSC-Damen wieder mehr Sorgen in Sachen Klassenerhalt.

Die Kissinger Damen verloren ihr Heimspiel gegen Herrsching mit 19:24 (8:14). Mit zwei Siegen in den letzten drei Spielen hatte sich Kissing im Kampf um den Klassenerhalt an Herrsching vorbeigeschoben – das ist nun wieder anders.

Den Damen missriet die Anfangsphase gehörig. Nach dem 2:1 in der fünften Minute vergab Kissing einen Siebenmeter und einen freien Wurf vom Kreis. Vorne hakte es jetzt, das dritte Tor gelang erst sechs Minuten später. Herrsching nutzte zudem gelegentliche defensive Abstimmungsprobleme aus. Kissing bekam anfangs die Kreisläuferin nicht in den Griff. Vorne verhinderten Fehlpässe und falsche taktische Entscheidungen einiges, zudem hatten die Torfrau der Gäste einen ausgezeichneten Tag erwischt.

Bis zum 6:8 nach 17 Minuten konnte Kissing den Schaden noch einigermaßen in Grenzen halten. Doch fast neun Minuten ohne Treffer sorgten für ein 12:6 der Gäste, die zur Pause dann nach wie vor sicher mit 14:8 führten.

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Umstellung hilft nur vorübergehend

Eine defensive Umstellung half Kissing im zweiten Durchgang. Da Herrsching gleich 13 Minuten lang brauchte, um seinen ersten Treffer nach dem Wiederbeginn zu erzielen, keimte mit dem 12:14-Zwischenstand kurzfristig wieder Hoffnung auf eine Wende auf. Die neue 5:1-Formation in der Abwehr konnte dann aber wenig ausrichten, denn Kissing verlor mehrfach leichtfertig den Ball und kassierte gleich vier Konter in Serie. Offensiv sorgte Melanie Pusch gemeinsam mit Franzi Osterhuber und Anne Huber für etwas mehr Betrieb.

Die Fehlerquote bei Anspielen oder Abschüssen blieb dennoch zu hoch. Herrsching konnte sich eine schwache Chancenverwertung erlauben. Mit dem 19:13 für den Gast neun Minuten vor dem Ende war eine Vorentscheidung gefallen. Der gebrauchte Tag für den KSC endete schließlich mit einer verdienten 19:24-Niederlage.

Trainerin Julia Rawein ärgerte sich: „Mit dieser schwachen Vorstellung haben wir es uns wieder schwerer gemacht. Im Angriff fehlte das Tempo, defensiv waren wir in der ersten Hälfte unorganisiert. Die vielen einfachen Fehler bei eigenem Ballbesitz haben uns das Spiel gekostet.“

Kissing F. Lang; A. Lang; Kefer (4/2), Pusch (2); Eder (2); R. Gottwald; Huber (5); Osterhuber (2); Sirch; Kasper; Winter (3/2); Walther; Herrmann (1); Krüger.

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