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Handball

03.02.2019

Kissinger Damen haben alles im Griff

Vorne zeigte die Kissingerin Irmi Kefer, die im letzten Spiel gegen Laim nach zehn Minuten verletzt raus musste, wieder ihre Klasse.
Bild: Peter Kleist

Das Team erzielt gegen den ASV Dachau II einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Wie die Spielerinnen die Grundlage dafür legen.

Die Kissinger Damen haben mit einem 23:18-Erfolg (12:6) beim ASV Dachau II einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga gefeiert. Damit schafften es die Handballerinnen, den Vorletzten auf vier Zähler zu distanzieren.

Die Grundlage legte der KSC dabei in den ersten 40 Minuten. Kissing verteidigte aggressiv, die Abwehr nahm die Gegenspielerinnen früh an und störte den Dachauer Spielaufbau effizient. Zudem hatte Torfrau Ann-Kathrin Lang einen Glanztag erwischt. Kissing konnte früh auf 7:2 wegziehen und hatte wenig Mühe, die Führung stetig auszubauen.

Vorne konnte Irmi Kefer, die im letzten Spiel gegen Laim nach zehn Minuten verletzt raus musste, wieder ihre Klasse zeigen. Die Halblinke erzielte zehn Tore und war wieder einmal die beste Werferin ihrer Mannschaft. Rückkehrerin Franziska Osterhuber lenkte das Kissinger Angriffsspiel von der Mitte und setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt ein. Zur Pause war der SC bereits mit 12:6 vorne, obwohl in den letzten acht Minuten des ersten Durchgangs überhaupt keine Tore fallen sollten.

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Diese für den Handballsport ungewöhnliche Phase dauerte aber nach dem Wiederbeginn nicht lange an. Kefer stellte schnell auf 13:6 und die Kissinger Dominanz ging noch bis zum 19:8 nach 40 Minuten weiter. Lang musste dann aber mit einer Zerrung raus, und der Verlust der Torhüterin sorgte für einen klaren Bruch im Kissinger Spiel.

Die Selbstsicherheit im Angriff war plötzlich weg, hinten agierte Kissing jetzt zu passiv. Die erfahrene Rebecca Gottwald beendete eine Phase von zehn Minuten ohne Kissinger Treffer mit dem 20:15. Aber die Souveränität war den Damen komplett abhandengekommen. Dachau fehlte jedoch die Zeit, um den großen Rückstand tatsächlich nochmals aufholen zu können.

Nach 60 Minuten feierte der KSC den zweiten Sieg im dritten Spiel. Vorerst bedeutet das den Sprung auf Rang zehn und den Anschluss ans untere Mittelfeld der Landesliga.

Trainerin Julia Rawein war froh über den Erfolg: „40 geniale Minuten lang haben wir dieses Spiel ganz eindeutig dominiert. Die Abwehr hat hervorragend gearbeitet, Anki im Tor war großartig.“ (gia)

Kissing A. Lang; F. Lang; Kefer (10/4); Pusch (2); Eder; R. Gottwald (4); Huber (1); Osterhuber (4); Sirch; Winter (2/1); Walther; Herrmann; Krüger

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